Auf der LMV legte die GJ Brandenburg sieben Schwerpunkte für die junggrüne Kampagne zum Bundestagswahlkampf fest, verabschiedete einen Leitantrag zum Thema Inklusion und Abbau gesellschaftlicher Barrieren, beschloss Visionen zur partizipativen und klimaverträglichen Gestaltung des Strukturwandels in der Lausitz und forderte aktives Handeln auf kommunaler und Landesebene angesichts der menschenunwürdigen Situation der Geflüchteten in den Lagern Bosnien-Herzegowinas. Außerdem gründete sie eine Inklusionskommission. 


JOSEPHA ALBRECHT, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Brandenburg, erklärt:„Bei Barrierefreiheit geht es nicht um ein Nice to have, sondern darum, dass alle Menschen die Grundrechte bekommen, die ihnen zustehen! Die Probleme sind strukturell, deswegen fordern wir, dass in vielen Bereichen die rechtlichen Grundlagen geschaffen werden, inbesondere um schwerbehinderte sowie ihnen gleichgestellte Menschen den Platz zu garantieren, welcher ihnen schon viel zu lang vorenthalten wird.Uns ist klar, dass auch politisches Engagement nicht für alle Menschen zugänglich ist. Auch in unserem Verband bestehen Barrieren. Wir bilden nicht die Vielfalt der Brandenburger Gesellschaft ab. Deswegen haben wir eine Inklusionskommission ins Leben gerufen, die konkrete Vorschläge für eine verbandsinterne Strukturveränderung, um Inklusion zu ermöglichen, ausarbeiten wird. Wir müssen mit gutem Beispiel vorangehen, wenn wir eine inklusive Gesellschaft wollen!”


GERRIT ALINO PRANGE, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Brandenburg, ergänzt:„Wir wollen, dass der Strukturwandel über den Wirtschaftsfaktor hinaus gedacht wird! Die Bevölkerung der Lausitz muss für die so dringend notwendige sozial-ökologische Transformation von Beginn an mitgenommen werden – Ziel ist eine Region ohne klimaschädliche Emissionen, in der alle Menschen gern leben. Was das Bewässerungsprojekt um den Ostsee betrifft, erwarten wir ein nachhaltiges Umdenken – jeder neue Liter Wasser muss in Anbetracht der Klimakrise auf den Prüfstand gestellt werden. Insbesondere ist es notwendig, dass Jugendliche an der Lausitzer Transformation aktiv mitwirken können. Dazu braucht es gezielte Beteiligungsmöglichkeiten für junge Menschen!“

PRESSEMITTEILUNG VOM 31.01.2021