Unter dem Motto „Über den Tellerrand sehen“ wurde am 22. Juni 2021 um 17 Uhr am Falkenseer Rathaus die Regenbogenflagge gehisst. Anlässlich der Woche des Christopher-Street-Day (CSD) setzte die Falkenseer Stadtverordnetenversammlung zusammen mit dem Regenbogencafé Falkensee ein klares Zeichen für Vielfalt und ein selbstbestimmtes Leben queerer Leute. Der Tag fand außerdem in Solidarität mit allen von Diskriminierung betroffenen Menschen auf der ganzen Welt statt und erinnerte an den ersten bekanntgewordenen Aufstand queerer Menschen gegen die Polizeigewalt in der New Yorker Christopher Street.

Unter freiem Himmel wurde daher auf der Grünfläche gegenüber dem Rathaus (Falkenhagener Straße 43/49) die Veranstaltung mit musikalischer Begleitung von Lili Sommerfeld, Gewinnerin des Berlin Song Contest 2014, abgehalten. Hierfür saßen die Teilnehmer*innen auf Picknickdecken und Stühlen unter Einhaltung der Abstandsregeln beisammen. Außerdem halfen die Redner*innen Manuela Dörnenburg, Landesgleichstellungsbeauftragte, Naana Lorbeer von „Queeramnesty Berlin“, Rahman, der über seine Erfahrungen im Iran erzählte, und Michael Lauber aus dem Seniorenbeirat in ihren Ansprachen, mal über den Tellerrand hinaus zu schauen. Sie sprachen über aktuelle Probleme – ob in Brandenburg, Polen oder Budapest. Die Veranstaltung wurde simultan verdolmetscht in Deutsche Gebärdensprache und in Leichte Sprache.

Die GRÜNE JUGEND Falkensee nahm auch an der Veranstaltung teil und zeigt sich nach wie vor solidarisch mit allen Queers. Wir müssen uns stark machen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung und so für Toleranz und Freiheit eintreten.
Lasst uns ein Zeichen der Vielfalt setzen und den Regenbogen stolz zeigen!

Falkensee, den 22.06.2021