Am vergangenen Freitag, dem Halloween-Tag, veranstaltete die GRÜNE JUGEND Brandenburg in Potsdam eine Aktion unter dem Motto „Süßes – sonst gibt’s Tagebau!“, um auf das Volksbegehren „Keine neuen Tagebaue“ aufmerksam zu machen.

Am Abend machten als Vattenfall-Monster verkleidete Mitglieder der GRÜNEN JUGEND mit einer Aktion auf Vattenfalls fehlgerichtete Klimapolitik aufmerksam: „Gebt uns Süßes, sonst reißen wir eure Dörfer weg!“, drohten die Vattenfall-Monster und informierten PassantInnen über das landesweit laufende Volksbegehren „Keine neuen Tagebaue“.Vattenfall-Monster-Aktion Dieses will mit einem Gesetzesentwurf fünf neue Tagenbaue und die Abbbagerung weiterer Dörfer in der Lausitz
verhindern.

„Die heutigen Tagebaue reichen noch knapp 30 Jahre – dass muss reichen“, sagte CLEMENS ROSTOCK, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Brandenburg. „Für ein dünn besiedeltes Flächenland wie Brandenburg brauchen wir keine Riesen-Kraftwerke sondern sollten dezentrale Versorgungsstrukturen aufbauen.“

Vattenfall selbst erklärt seit neuestem Umweltschutz zum Unternehmensziel und veranstaltet im Internet eine Unterschriftensammlung für seine profitorientierte „Klimamission“. Diesen Umstand bezeichnete SARAH BENKE, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Brandenburg, als „reine Lippenbekenntnisse“: „Was wir brauchen, ist ein Fortschritt, der uns nicht in der Energiepolitik der letzten Jahrhunderte verharren lässt, sondern endlich Brandenburgs Chancen im Erneuerbare-Energien-Bereich nutzt.“