Einladung zur Klimaaktion der GRÜNEN JUGEND Cottbus am 20.05.2008 um 15 Uhr auf dem Heronplatz

„Deutschland als viertgrößter CO2-Emittent muss endlich seinen Kyoto-Pflichten nachkommen! Allein die in Brandenburg betriebenen Braunkohlekraftwerke Jänschwalde und Schwarze Pumpe stoßen jährlich 37,5 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid aus und sind damit die Ursache dafür, dass das von der Landesregierung gesetzte Klimaziel von 53 Millionen Tonnen CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2010 nicht erreicht werden wird“, erklärt SARAH BENKE, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Brandenburg.
Furchen im Feld
Anlässlich der UN-Naturschutzkonferenz, die vom 19. bis 30. Mai 2008 in Bonn
stattfindet, veranstaltet die GRÜNE JUGEND Cottbus eine Aktion, die auf die Folgen des weltweiten CO2-Ausstoßes aufmerksam machen soll.

Der weitere Braunkohletagebau in der Lausitz belaste die Umwelt in zweifacher Weise: Durch die unumkehrbare Zerstörung der Lausitzer Natur, wie zum Beispiel der Lakomaer Teichlandschaft, sowie auch durch den ungebremsten Ausstoß von Kohlendioxid in die Atmosphäre.

FLORIAN STELZER, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Brandenburg ergänzt: „Mit der Klimaaktion wollen wir darauf aufmerksam machen, dass in den nächsten Jahrzehnten 25 bis 30 % der Arten auf der Erde infolge des Klimawandels aussterben werden. Die GRÜNE JUGEND kämpft für den Erhalt der biologischen Vielfalt und fordert die UN-Naturschutzkonferenz auf, sich nachdrücklich für den Erhalt funktionierender Ökosysteme einzusetzen.“

Im Flyer zur Klimaaktion der GRÜNEN JUGEND Cottbus heißt es: „Es ist höchste Zeit umzukehren! Da die Landesregierung aufs Engste mit dem Energiekonzern Vattenfall verbandelt ist,
ist von ihr ein Umdenken nicht zu erwarten. Darum appellieren wir: Unterstützt das Volksbegehren gegen den weiteren Braunkohletagebau, wechselt euren Stromanbieter und bezieht nur noch klimafreundlichen Strom!“