Momentan stehen wir vor einer beispiellosen  Ausnahmesituation und humanitäten Krise, denn nicht nur hierzulande spitzt sich die Situation weiter zu. In den Geflüchtetenlagern auf den griechischen Inseln sind die Menschen in akuter Lebensgefahr. Die Zustände in den Lagern verschlechtern sich zusehends. Sie sind nicht nur gänzlich überfüllt, sondern es fehlt vor allem an medizinischer Hilfe und einer hygenischen Grundversorgung. Wir müssen jetzt handeln, ansonsten können wir einer humanitären Krise nicht entgehen! „Wir fordern die Stadt Potsdam auf, der Bundesregierung mehr Druck zu machen und endlich Geflüchtete aus Griechenland aufzunehmen. Insbesondere jetzt darf der Fokus nicht ausschließlich auf der Pandemie in Deutschland liegen. Potsdam trägt als „Sicherer Hafen“ Verantwortung gegenüber den Geflüchteten und muss jetzt handeln! Deswegen befürworten wir ausdrücklich die Forderung des Potsdamer Oberbürgermeisters Mike Schubert (SPD) mehr als 50 Kinder in Deutschland aufzunehmen. Weitergehend muss Deutschland deutlich mehr Menschen auf der Flucht aufnehmen!“, so Hanna Große Holtrup (Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Potsdam)  Die Seebrücke Potsdam hat für Sonntag eine Menschenkette organisiert, um auf diese Problematik aufmerksam zu machen.  „Nun heißt es: Solidarität zeigen! Wir solidarisieren uns ausdrücklich mit der Seebrücke und appellieren, die Menschen in den Geflüchtetenlagern nicht zu vergessen. Trotz der aktuellen Lage müssen die Menschenrechte der Geflüchteten geachtet werden! Außerdem unterstützen wir ausdrücklich die Petition „Leave no one behind“ und schließen uns diesen Forderungen an!“, so Dale Nows (Sprecher der GRÜNEN JUGEND Potsdam).