Die Bedrohung für unseren Planten und unserer Lebensgrundlage durch die Klimakrise ist allgegenwärtig.Dennoch ist es für viele Menschen immer noch selbstverständlich an einem Tag im Jahr knapp 5000 Tonnen Feinstaub zu erzeugen. Das entspricht ca. 16 % der Feinstaubmenge, die jährlich durch den Straßenverkehr in Deutschland entsteht. Dazu kommen enorme Müllmengen, Pastik, das in die Umwelt gelangt und viele weitere ökologische Schäden. Ist das noch zeitgemäß ?Weder das Berufen auf eine jahrhundertealte Tradition, noch die Ausrede, es fehle eine gesetzliche Grundlage für ein Verbot, sind hinreichende Argumente für die passive und rückwärtsgewandte Haltung der Stadt Potsdam.  Wir fordern eine Feuerwerksverbotszone in der Potsdamer Innenstadt, wie es sie auch schon in vielen anderen Städten gibt. Nur so kann die Feinstaubmenge reduziert und Gefahren vorgebeugt werden.  „Das massenhafte Abbrennen von Feuerwerk ist nicht mehr zeitgemäß, sondern ein Ausdruck des verschwenderischen Profitwahns. Unser Planet verkraftet ein solches Verhalten nicht länger. Wir müssen handeln, auch und gerade zum Jahreswechsel!“,  so Hanna Große Holtrup, Sprecherin der Grünen Jugend Potsdam.  Die Grüne Jugend Potsdam fordert die Potsdamer Stadtverordnetenversammlung auf, eine entsprechende gesetzliche Regelung für das nächste Jahr zu schaffen!Bis dahin appellieren wir an die Potsdamer*innen, verantwortungsvoll mit unserer Umwelt und der Stadt umzugehen und das private Silvesterfeuerwerk zu aller Vorteil einzuschränken.