Der jüngste Bericht des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung macht deutlich, dass nur noch wenige Szenarien zum Erreichen des international festgeschriebenen 1,5-Grad-Ziels führen, zu dem auch Deutschland sich verpflichtet hat.

Die Brandenburger Spitzenkandidatin für den Bundestag ANNA EMMENDÖRFFER (Listenplatz 3) macht deutlich: „Die Wissenschaft mahnt uns seit Jahren, kürzlich hat es auch das Bundesverfassungsgericht deutlich gemacht: Klimaschutz muss im Hier und Jetzt mit ambitionierten und konkreten Maßnahmen zur Emissionsminderung stattfinden. Da die aktuelle Bundesregierung in der Bekämpfung der Klimakrise vollends versagt, wird die Bundestagswahl zum Schlüssel für neue Mehrheiten, die das Pariser Klimaabkommen ernst nehmen. Die Eile für sofortige und weitreichende Entscheidungen auf Bundesebene ist auch deshalb geboten, da wir bei der klimagerechten Transformation unserer Gesellschaft auch die soziale Gerechtigkeit der Maßnahmen sicherstellen müssen. Je mehr Zeit wir jetzt verspielen, desto schwieriger wird das in ein paar Jahren.“ 

ANTONIUS NAUMANN, junggrüner Bundestagskandidat auf Listenplatz 6, fügt hinzu:  „Jedes Zehntelgrad und jede Tonne CO2 zählt. Deshalb braucht es jetzt Solar auf allen Dächern, verlässlichen Nahverkehr bis ins kleinste Dorf, klimaneutrale Produktion und naturschonende Landnutzung. Der Bund ist hierbei an allen Ecken gefragt, doch die Große Koalition definiert nur unzureichende Ziele wie die Klimaneutralität im Jahr 2045. Klimaneutral müssen wir jedoch spätestens im Jahr 2035 werden, um unseren Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaabkommen gerecht zu werden. Das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung warnt explizit davor, auf plötzliche Veränderungen in ferner Zukunft zu bauen. Aus Brandenburger Sicht ist deshalb ein auch ein vorgezogener Kohleausstieg im Jahr 2030 notwendig. Die Klima-Prokrastination im Berliner Regierungsviertel muss endlich ein Ende haben!“ 

Bericht des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung: https://www.pik-potsdam.de/en/news/latest-news/few-realistic-scenarios-left-to-limit-global-warming-to-1-5degc

PRESSEMITTEILUNG VOM 16.05.2021