Potsdam war erst der Anfang – Klimanotstand in ganz Brandenburg ausrufen!

 

Heute, am 14. August 2019, hat die Landeshauptstadt Potsdam als erste Kommune in Brandenburg den Klimanotstand ausgerufen. Ziel des in der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Antrags ist es, dass bei allen zukünftigen Beschlüssen die Auswirkungen auf die Klimakrise und das Artensterben berücksichtigt werden. Darüber hinaus soll der Oberbürgermeister Maßnahmen für den Klimaschutz in allen Bereichen prüfen.

 

Dazu erklärt Ricarda Budke, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Brandenburg und Landtagskandidatin von Bündnis 90/Die Grünen: „Wir fordern das Land Brandenburg sowie alle weiteren Kommunen auf, sich der Landeshauptstadt Potsdam anzuschließen und ebenfalls den Klimanotstand auszurufen. Die Klimakrise wartet nicht. Auch für das gesamte Land Brandenburg muss gelten, dass die größtmögliche Reduzierung von Klimaschäden oberste Priorität hat.“

 

Die GRÜNE JUGEND Brandenburg sieht einen schnellen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung bis 2025, einen radikalen Ausbau von Öffis, Rad- und Fußwegen sowie ein Umdenken in der Agrarpolitik als dringend notwendig an.

 

Robert Funke, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Brandenburg und ebenfalls Landtagskandidat, ergänzt: „Es muss überall in Brandenburg möglich sein, ohne Auto ein gutes Leben zu führen. Wer sein Handy auflädt, muss sicher sein können, dass der Strom aus Erneuerbaren kommt. Und in der Landwirtschaft brauchen wir Weidetierhaltung und Humusaufbau statt Tierquälerei und Pestizide. So bekommen wir die Klimakrise in den Griff!“