PRESSEMITTEILUNG DER GRÜNEN JUGEND BRANDENBURG VOM 14.09.2018

 

Grüne Jugend kritisiert Räumung des Hambacher Forsts und begrüßt Solidaritäts-Aktion auf dem Potsdamer Luisenplatz

Die Grüne Jugend Brandenburg sowie ihre Basisgruppe Potsdam kritisieren die derzeit stattfindenden Räumungen im Hambacher Forst aufs Schärfste. Baumhäuser von Klimaaktivist*innen werden von der Polizei geräumt, damit der Energiekonzern RWE im Herbst mit den Rodungen des Waldes beginnen kann.

„Nirgendwo sollten im Jahr 2018 noch Waldstücke für einen Braunkohletagebau gerodet werden – weder im Rheinland noch in der Lausitz! Wir begrüßen die Aktion auf dem Luisenplatz. Dort haben Klimaaktivist*innen, mit denen wir gut vernetzt sind, letzte Nacht eine Holzkonstruktion mit einem Banner errichtet, auf dem ‚Hambi bleibt‘ geschrieben steht“, erläutert Robert Funke, Sprecher der Grünen Jugend Brandenburg.

Ricarda Budke, Sprecherin der Grünen Jugend Brandenburg, hat sich vor kurzem selbst ein Bild vom Hambacher Forst gemacht: „Der Wald steht seit 12.000 Jahren an Ort und Stelle und sticht mit einzigartiger Artenvielfalt aus der Nordrhein-Westfälischen Betonlandschaft heraus. Brandschutz als Grund für die Räumung eines zu rodenden Waldes anzuführen ist an den Haaren herbeigezogen. Wir solidarisieren uns mit dem friedlichen und kreativen Protest.“ Das Vorgehen der NRW-Landesregierung helfe weder dem Klima noch dem Strukturwandel. Wichtig sei ein konkreter Fahrplan, der den Ausstieg aus der Kohle regele und Planungssicherheit für Menschen vor Ort und Investor*innen schaffe.

 

 

Kontaktdaten:

 

Robert Funke, Sprecher der Grünen Jugend Brandenburg

robertf@gj-bb.de

 

Ricarda Budke, Sprecherin der Grünen Jugend Brandenburg

ricarda@gj-bb.de