PRESSEMITTEILUNG VOM 29.10.2020

Die GRÜNE JUGEND Berlin und GRÜNE JUGEND Brandenburg haben am 31.10.2020 zwischen 10 Uhr und 15 Uhr einen Demonstrationszug durch das Terminal des Flughafens Berlin-Brandenburg angemeldet. Die Demonstrationsroute wurde vom Polizeipräsidium Brandenburg nicht in vollem Umfang genehmigt, da das Terminalgebäude der Öffentlichkeit am 31.10.2020 erst ab ca. 20 Uhr zur Verfügung steht.
Die GRÜNE JUGEND Berlin und GRÜNE JUGEND Brandenburg klagen nun vor dem Verwaltungsgericht Potsdam gegen diese Entscheidung.

Dazu Josepha Albrecht, Sprecherin der GRÜNE JUGEND Brandenburg:
„Es finden bereits den gesamten Samstag lang Veranstaltungen im Terminal des BER statt. Dass notwendiger und friedlicher Protest dann aus fadenscheinigen Gründen nicht genehmigt wird, zeigt, welches Demokratieverständnis die Betreiber*innen des BER haben.“

Die Demonstration wurde unter dem Motto „Züge statt Flüge“ angemeldet. Damit möchte die GRÜNE JUGEND auf die klimaschädlichen Folgen des Flugverkehrs aufmerksam machen. Deswegen fordert die GRÜNE JUGEND, kein weiteres Geld in Flughäfen oder Subventionen von Kerosin zu investieren, sondern klimafreundliche Fortbewegungsmittel wie Züge zu fördern.

Dazu Marlene Jahn, Sprecherin der GRÜNE JUGEND Berlin:
„Die jahrelange Verzögerung und die immensen Kosten beim Bau des BER sind schon peinlich genug. Der wirkliche Skandal ist jedoch, dass im Jahr 2020 überhaupt noch ein neuer Flughafen eröffnet wird. Statt weiter am Flugverkehr festzuhalten, müssen endlich bezahlbare und klimfreundliche Alternativen geschaffen werden!“