Kulturministerin Manja Schüle (SPD) hat die von ihr initiierte Sofort-Hilfe für Studierende in Höhe von 2x 500€, insgesamt mit einem Volumen von 25 Mio. Euro, kurzfristig zurückgezogen und beruft sich auf das Darlehen-Programm der Bundesregierung. Dieses Programm von Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) greift mindestens einen Monat später und unterscheidet zwischen Studierenden mit dt. Staatangehörigkeit und ausländischen Studierenden. Für den Studierenden und Sprecher der GRÜNEN JUGEND Brandenburg, GERRIT ALINO PRANGE, geht das an der Lebensrealität der Studierenden vorbei. GERRIT ALINO PRANGE sagt dazu:


„Das Programm von Manja Schüle wird jetzt durch die erst einen Monat später greifende Bundeshilfe ersetzt. Die Studierenden befinden sich teilweise in prekärer Notlage und brauchen JETZT eine finanzielle Unterstützung. Die Schuldenfalle der Bundesministerin Karliczek greift allerdings erst im Juni, für ausländische Studierende sogar erst im Juli. Wir fordern Zuschüsse von Bund und Land für die Studierenden. Es kann nicht sein, dass die mobilisierten 25 Mio. Euro ungenutzt bleiben, während Studierende sich mit Krediten verschulden müssen. Aktuell gibt es im Mai keine breiten Hilfsprogramme für Studierende. Die Betroffenen fragen sich, wie sie diesen Monat finanziell bewältigen sollen. Viele haben ihren Job verloren und mussten sich bereits privat verschulden.“

(05.05.2020)

Gemeinsame Pressemitteilung zur Bundeshilfe von Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU).