Josepha Albrecht, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Brandenburg, erläutert: „Wir stehen hinter den Streikenden des öffentlichen Dienstes. Die Coronakrise hat gezeigt, dass für unsere Gesellschaft nicht nur Beschäftigte in Krankenhäusern gesellschaftsrelevant sind, sondern auch Arbeitnehmende in Verwaltungen, Sozialämtern, Schulen und Bibliotheken. Jetzt müssen die Arbeitgebenden nachziehen. Die Politik muss ihr Wort halten und maßgebliche Reformen wie einheitliche Tariflöhne und Tariferhöhungen umsetzen. Die zweite Welle ist gegenwärtig, wir können uns keine Ausfälle leisten.”

Gerrit Alino Prange , Sprecher der GRÜNN JUGEND Brandenburg, ergänzt: „Alle Arbeitnehmenden haben das Recht sich zu organisieren und für bessere Arbeitsbedingungen und eine gerechte Entlohnung zu streiken. Dass solche Streiks immer wieder nötig sind, zeigt, dass noch lange nicht alle Beschäftigten und Azubis die Anerkennung bekommen, die ihnen zusteht – auch und insbesondere aus finanzieller Sicht! Wir begrüßen daher, dass ver.di auch für die Erhöhung der Ausbildungsvergütung streikt – denn die Bezahlung junger Auszubildender ist oft besonders prekär.”