Die Flughafengesellschaft benötigt dringend finanzielle Mittel vom Bund und den beteiligten Ländern Berlin und Brandenburg. Nicht nur durch die Corona Pandemie, sondern vor allem aufgrund des Missmanagements der vergangenen Jahre, steht der Flughafen vor einem finanziellen Kollaps.


ANNA EMMENDÖRFFER, Kandidatin der GRÜNEN JUGEND Brandenburg zur Bundestagswahl, erklärt hierzu: „Wir lehnen eine weitere Finanzierung des Pleiteflughafens mit öffentlichen Mitteln strikt ab. Für uns ist klar, dass der Flughafen radikal verkleinert und umstruktiert werden muss. Schon vor der Pandemie war der Flughafen unrentabel und eine internationale Blamage. Wer heute das Klima schützen will, darf die Jugend von morgen nicht mit Schulden für einen das Klima zerstörenden Flughafen belasten!“


MARLENE JAHN, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Berlin, ergänzt: „Das System der Billigflüge ist angesichts der Klimakrise völlig aus der Zeit gefallen, wir lehnen die klimaschädliche Subventionierung strikt ab und fordern mehr finanzielle Mittel in den Ausbau der Schiene zu investieren.“


„Die GRÜNE JUGEND Berlin & Brandenburg fordern Transparenz und eine lückenlose Aufklärung des BER-Missmanagements der letzten Jahre. Wir fordern, die unrentable und das Klima belastende Infrastruktur des BER nicht weiter mit öffentlichen Steuergeldern zu subventionieren. Weiteres Geld aus der öffentlichen Hand ist für die Bevölkerung längst nicht mehr vermittelbar.“, warnt der Sprecher der GRÜNEN JUGEND Brandenburg, GERRIT ALINO PRANGE.

PRESSEMITTEILUNG VOM 15. MÄRZ 2021