Offener Brief gegen Pestizideinsatz im Wald!

 

Die GRÜNE JUGEND Brandenburg unterstützt den offenen Brief von Bürger*innen der Landkreise Teltow-Fläming und Potsdam-Mittelmark, der den Verzicht auf das Insektengift Karate Forst fordert. 

 

Hintergrund: Der Landesbetrieb Forst plant derzeit den Einsatz des Insektizids „Karate Forst“ gegen die Raupen des Nonnenschmetterlings, durch die einige Kiefernwälder einem Kahlfraß ausgesetzt sein könnten.

 

Dazu Ricarda Budke, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Brandenburg:

„Der Schädlingsbefall unserer Wälder ist in erster Linie eine Folge der Kiefern-Monokultur. Anstatt mit Hubschraubern literweise Gift in der Nähe von bewohnten Gebieten zu sprühen, fordern wir den Waldumbau hin zu gesunden Mischwäldern. Diese sind nicht nur weniger anfällig für Schädlinge, sondern fördern die Artenvielfalt und sind widerstandsfähiger bei Waldbränden.“

 

Robert Funke, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Brandenburg, ergänzt:

„Karate Forst schadet nicht nur den Nonnenraupen, sondern allen Insekten und ist daher eine große Gefahr für die Artenvielfalt und das Ökosystem Wald. In Zeiten des Bienen- und Vogelsterbens können wir es uns nicht leisten, im großen Stil Gift über dem Lebensraum zahlreicher Tiere zu verteilen.“

 

Hier kannst du den offenen Brief einsehen.