GRÜNE JUGEND Brandenburg fordert die Stärkung von Frauen, Inter*, Trans* und nicht-binären Menschen und BIPoC zum Internationalen Tag der Mädchen und Frauen in der Wissenschaft

Zum Internationalen Tag der Mädchen und Frauen in der Wissenschaft fordert die GRÜNE JUGEND Brandenburg die Stärkung von Frauen, Inter*, Trans* und nicht-binären Menschen und BIPoC im Wissenschaftssektor. Ziel muss es sein, Forschung und Lehre diverser, inklusiver und postkolonial umzugestalten.

MARIANA KRAFT, Genderpolitische Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Brandenburg, erklärt dazu:
„Bis zur Gleichberechtigung aller Geschlechter in der Wissenschaft ist es noch ein weiter Weg. Auch wenn der Anteil von Frauen in der Wissenschaft in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen ist, nimmt er auf den höheren Stufen der Karriereleiter ab. Diese „Leaky Pipeline“ muss endlich überwunden werden. Zudem sollten die Leistungen von Frauen, BIPoC und queerer Forscher*innen, Erfinder*innen und Entdecker*innen sichtbarer gemacht und gezielt gefördert werden.“

ANNA EMMENDÖRFFER, Kandidatin der GRÜNEN JUGEND Brandenburg zur Bundestagswahl, ergänzt:
„Wir brauchen Konzepte, um Forschung und Familie miteinander in Einklang bringen zu können. Zum Beispiel durch die Organisation einer guten Kinderbetreuung durch die arbeitgebenden Forschungseinrichtungen.
Außerdem müssen wir anerkennen, dass es zu häufig noch an gegenderten sowie an queerfeministischen Prinzipien ausgerichteten Datengrundlagen mangelt. Besonders in der medizinischen Forschung zeigt sich, dass diese Datenlücke schnellstmöglich geschlossen werden muss, um negative gesundheitliche Folgen für Frauen, Inter*, Trans* und nicht-binären Menschen zu vermeiden. Es braucht mehr Diversität in Forschung und Lehre, um gleichwertige Zugänge zu schaffen und die männliche Dominanz auch in diesem Bereich zu überwinden.“

Pressemitteilung vom 11.02.2021