Klimaaktion CottbusAnlässlich der Biodiversitätskonferenz der Vereinten Nationen in Bonn fand am Dienstag, dem 20. Mai, in Cottbus eine Aktion der GRÜNEN JUGEND statt. Ziel war es, die Menschen für das Thema Biodiversität und Artenvielfalt zu sensibilisieren und gleichzeitig darauf aufmerksam zu machen, dass eine Ursache für das weltweite Artensterben auch im Cottbuser Umland zu finden ist:

Die Braunkohleverstromung trägt mit ihrer miserablen CO2-Bilanz einen Teil zum globalen Klimawandel und damit auch zum Aussterben vieler Arten bei. Deswegen rief die GRÜNE JUGEND Cottbus bei der Aktion zur Teilnahme an dem in diesem Jahr startenden Volksbegehren gegen neue Tagebaue auf,
damit Jänschwalde künftig gestoppt werden kann.

Die Reaktionen der Leute waren größtenteils positiv. Ein älterer Herr, der aus der Zeitung von der Veranstaltung wusste, kam sogar extra vorbei, um mit den jugendlichen AktivistInnen zu diskutieren. An diesem Tag schien es, als sei das Interesse der CottbuserInnen für Umweltthemen wesentlich stärker als noch vor ein paar Monaten. Die Debatte über den Braunkohlebergbau trägt wohl erste Früchte.