Liebe Freundinnen und Freunde,

in gut zwei Wochen ist 1. Mai, ein einst so symbolisches Datum für die ArbeiterInnenbewegung. Prekarisierung und Niedriglöhne stehen einem konjunkturellem Aufschwung und betrieblicher Expansion gegenüber. Wenn ein großer Teil der Bevölkerung selbst in wirtschaftlich guter Lage keine Verbesserung sieht, läuft etwas falsch.

Wir wollen euch mit diesem Schreiben zu unserer nächsten LMV zum Thema „Arbeit“ in unserer Landesgeschäftsstelle, Dirschauerstr. 13 in Berlin-Friedrichshain einladen.

Als Referenten haben wir zwei Mitglieder der Lokalförderation der anarchosyndikatlistischen Gewerkschaft FAU gewonnen, die uns die Kampagne „Keine Arbeit ohne Lohn“ vorstellen werden. Ziel dieser Kampagne ist es, verschiedenste Bevölkerungsgruppen, die entgeltlos arbeiten, seien es PraktikantInnen oder ProberarbeiterInnen, für diese spezifische Form kapitalistischer Ausbeutung zu sensibilisieren.

nDarüber hinaus werden wir über einen Antrag zur Legalisierung von Inzest, einen Satzungsänderungantrag und den Text für unser neues Grundsatzprogramm entscheiden. Ebenso muss der Vorstand noch politisch und finanziell entlastet werden. Die Frauen haben dann noch die Möglichkeit ihre frauenpolitische Sprecherin im Landesvorstand zu wählen.

Anträge sind per antrag@gj-bb.de zustellen, um Anmeldung bei Tobias (tobias@gj-bb.de) wird gebeten.

Mit freundlichen Grüßen,

euer Landesvorstand.

_______________________________________________________________________________________

Antrag zur Tagesordnung T-01
Antragsteller: Lavo

10:00 – 10:30 Finanzielle und politische Entlastung des Landesvorstandes
10:30 – 10:35 Nachwahl Frauenpolitische Sprecherin
10:35 – 12:00 Besprechung Grundsatzprogramm
12:00 – 13:00 Sonstige Anträge
13:00 – 14:00 Mittag
14:00 – 16:00 „Keine Arbeit ohne Lohn“ – Vortrag
und Diskussion
16:00 – 18:00 Restliche notwendige Beschlüsse

_______________________________________________________________________________________

Satzungsänderungsantrag S-01
Antragssteller: Tobias Edling

Alt: §7 (3) Die LMV tritt mindestens zweimal jährlich zusammen. Sie wird vom LaVo mit einer Ladungsfrist von 4 Wochen unter Angabe einer vorläufigen Tagesordnung einberufen. Die Ladungsfrist kann in zu begründenden Dringlichkeitsfällen um zwei Wochen verkürzt werden.

Neu: §7 § (3) Die LMV tritt mindestens zweimal jährlich zusammen. Sie wird vom LaVo mit einer Ladungsfrist von 4 Wochen unter Angabe einer vorläufigen Tagesordnung einberufen. Sie wird vom LaVo mit einer Ladungsfrist von mindestens 3 Wochen unter Angabe einer vorläufigen Tagesordnung einberufen. Die Ladungsfrist kann in zu begründenden Dringlichkeitsfällen um eine Woche verkürzt werden.

Begründung: mündlich