Seit 102 Jahren wird am 8. März  der Internationale Frauenkampfttag begangen.
Dieser Tag hat sich im Laufe der Zeit immer weiter entwickelt – im Jahr 2021 wollen wir deshalb von einem internationalen queerfeministischen Kampftag sprechen.
Unser Anspruch ist, patriarchale Strukturen intersektional zu bekämpfen und uns für alle marginalisierten, diskriminierten und strukturell benachteiligten Menschen einzusetzen.

In diesem Jahr will die GRÜNE JUGEND Brandenburg queerfeministische Errungenschaften feiern, und gleichzeitig gesellschaftskritisch auf die vielfältigen strukturellen und systematischen Benachteiligungen von FLINT*-Personen (Frauen, Lesben, Inter-, Nonbinary- und Trans-Menschen) aufmerksam machen.

Die Corona-Pandemie hat verdeutlicht, wie sehr der Kapitalismus und das Patriarchat sich gegenseitig befördern. Ein einprägsames Beispiel hierfür ist die immer noch exorbitante Lohnungleichheit von 19% zwischen Frauen und Männern. den Geschlechtern.

MARIANA KRAFT, Genderpolitische Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Brandenburg, dazu:
„Queerfeminismus, stetiger Aktivismus und Tage wie der „Frauenkampftag“ sind wichtig und müssen dafür genutzt werden, auf bestehende Missstände in sämtlichen Bereichen aufmerksam zu machen. Wir müssen das gesamtgesellschaftliche Bewusstsein gegenüber jeglichen Diskriminierungsformen weiterentwickeln und sensibilisieren.“

ANNA EMMENDÖRFFER, Brandenburger Kandidatin für die Bundestagsliste der GRÜNEN JUGEND Brandenburg, ergänzt:
„Hegemoniale Rollenbilder und patriarchale Strukturen ermöglichen tagtäglich bewusste und unbewusste Gewalt und reproduzieren Sexismus. Es reicht nicht aus, Herrschaftsverhältnisse zu kritisieren, ohne auch kapitalistische Produktions- und Reproduktionsverhältnisse zu bekämpfen.“

PRESSEMITTEILUNG VOM 08. MÄRZ 2021