Die GRÜNE JUGEND Brandenburg unterstützt die LINKE im aktuellen Koalitionsstreit um die Präsenz der Bundeswehr an Brandenburger Schulen. Die Jugendorganisation von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordert die Landesregierung dazu auf, das Werben für den Soldat*innenberuf bei Minderjährigen unverzüglich zu beenden.

 

Ricarda Budke, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Brandenburg, erklärt dazu: „Die Bundeswehr ist keine Arbeitgeberin wie jede andere. Wie bei jeder Armee geht es auch bei der Bundeswehr nicht um Kriegsspiele und günstige Studienmöglichkeiten. Es geht mitunter um Leben und Tod, denn lebensgefährliche Einsätze in Kriegsgebieten machen einen großen Teil der Arbeit der Bundeswehr aus. Einseitiges Werben für eine Karriere bei der Bundeswehr ist besonders bei Minderjährigen alles andere als harmlos!“

 

Robert Funke, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Brandenburg, ergänzt: „Schülerinnen und Schüler sollen die Möglichkeit bekommen, sich im Unterrichtsfach Politische Bildung differenziert mit der Bundeswehr auseinanderzusetzen, anstatt Informationen ausschließlich von einer befangenen Person zu erhalten. In Schulen soll es darum gehen, ein gemeinsames Miteinander zu erlernen, sich selbst zu entwickeln und kritisch zu bilden. Da passt Werbung für Aufrüstung und Jobs im Krieg nicht rein.“