Am Samstag, 12. und Sonntag, 13. März trifft sich die Grüne Jugend Brandenburg in Oranienburg zu ihrer ersten Landesmitgliederversammlung im Jahr 2016. Anlässlich des 5. Jahrestages von Fukushima am 11.3. wird die Mitgliederversammlung mit einer Gedenkaktion zum Atom-GAU beginnen. Nach einem Grußwort des Landesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg, Clemens Rostock, stehen nach dem Rücktritt der Co-Sprecherin Stefanie Pfeiffer am Samstag unter anderem Nachwahlen zum Landesvorstand auf der Tagesordnung.

Thematisch setzt sich die Grüne Jugend Brandenburg am Samstag vor allem mit den Themen Klimaschutz auseinander. „Wir freuen uns, dass wir mit Carsten Linke vom Landesumweltamt Brandenburg und unserer Grünen Bundestagsabgeordneten Annalena Baerbock hochkarätige Gäste gewinnen konnten“ freut sich Martin Wandrey, welcher für den frei gewordenen Sprecher*innenplatz kandidiert. „Zudem werden wir uns abends intensiv mit Ende Gelände und dem Braunkohleabbau in der Lausitz beschäftigen“ ergänzt er.

Der Sonntag steht dagegen ganz im Zeichen des Kampfes gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus. Dazu werden Vertreter*innen der Jusos Brandenburg, der Jungen Union Brandenburg und von Linksjugend [’solid] erwartet*. „Wir wollen uns parteiübergreifend vernetzen, um noch aktiver und sichtbarer gegen Rechts aktiv zu werden. Denn während die Politik über verschärfte Maßnahmen gegen straffällige Asylbewerber*innen diskutiert, wird über das eigentliche Problem, nämlich straffällige Rechtsextreme, geschwiegen.“ erklärt Marlene Matzies, Sprecherin der Grünen Jugend Brandenburg. „Der Einsatz gegen Rechts wird von Menschen in allen demokratischen Jugendorganisationen geführt. Als Grüne Jugend bekennen wir uns zu einer weltoffenen Gesellschaft, in der Menschenfeindlichkeit keinen Platz hat – der Einsatz für eine solche Gesellschaft macht vor Parteigrenzen nicht halt,“ so Matzies weiter.

Im Antrag „Rechtsextremismus und Rechtspopulismus entgegentreten!“, der zur Abstimmung steht, fordert die Grüne Jugend unter anderem regelmäßige Diskussions- und Bildungsveranstaltungen an Schulen, die bessere Unterstützung von Initiativen und den Schutz von Flüchtlingsheimen nicht erst ab Einzug der Bewohner*innen, sondern ab dem Zeitpunkt, an welchem eine Einrichtung als zukünftige Unterkunft identifiziert worden ist.

*die Jungen Liberalen Brandenburg sind auf Grund der eigenen Landeskongresses leider verhindert