Die Vorfälle beim Brandenburger Matheabitur betreffen indirekt die
berufliche wie auch persönliche Zukunft tausender Schüler*innen.
Inunserem derzeitigen Bildungssystem kann schon ein Notenpunkt in einer
Abiprüfungden Zugang zum gewünschten Studienplatz unmöglich machen und
damit auch über das gänzliche spätere Leben entscheiden. Daher
fordert die GRÜNE JUGEND BRANDENBURG vom Ministerium die Prüfung zu
wiederholen und sich endlich der Verantwortung bewusst zu werden, die es
für circa 10 000 Betroffene hat. “Lediglich eine mildere Bewertung der
Aufgabe wäre den Schülerinnen und Schüler gegenüber unfair, die durch
die im Unterricht nicht behandelte ln-Funktion in ihrer Wahlfreiheit
eingeschränkt waren und so gezwungen waren, die andere Aufgabe zu
bearbeiten”, so Ricarda Budke, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND BRANDENBURG,
die selber diese Abiprüfung am vergangenen Mittwoch schrieb.”Daher muss
eine Entscheidung getroffen werden, die allen Schülerinnen und Schülern
die Möglichkeit gibt unter fairen Bedingungen die Prüfung abzulegen.
Aber vor allem muss sich Minister Baaske endlich darüber im
Klaren sein, welche Tragweite die Entscheidungen seines Ministeriums
haben, wie so oft kommt es bisher nicht aus der Defensive und klärt
nicht transparent auf.””Dass so viele Schulen und Verbände beim
Ministerium Beschwerde eingelegt haben zeigt uns, dass die mutmaßlichen
Fehlinformation, die kursierten nicht mit dem Unterricht einzelner
Lehrkräfte zusammenhängen, sondern durch einen systematischen
Fehler entstanden sein müssen”, ergänzt Martin Wandrey, Sprecher der
GRÜNEN JUGEND BRANDENBURG. “Daher muss die Transparenz der zentralen
Prüfungen verbessert werden. Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler müssen
genau wissen, worauf sich vorbereitet werden muss.”

Kontakt:
Ricarda Budke, Sprecherin 0177 7742746
Martin Wandrey, Sprecher und Direkt- sowie Listenkandidat für B’90/Grüne
Brandenburg 01577 1829077