Die GRÜNE JUGEND BRANDENBURG hat am vergangenen Samstag (25.02.2017)
umfangreiche Konzepte zur Verbesserung der Mobilität in Brandenburg
beschlossen. Hier soll das Augenmerk auf einer ökologischeren
Ausgestaltung des Verkehrs und einem konsequenten Ausbau der Schiene
statt der Straße liegen.

Ricarda Budke, neugewählte Sprecherin der GRÜNEN JUGEND BRANDENBURG,
erklärt dazu: „Die Landesregierung muss den öffentlichen Nahverkehr in
der Fläche sichern, anstatt immer weiter Gelder in Straßen und Flughäfen
zu versenken. Wichtig für den Erhalt des Nahverkehrs ist eine klare
Absage an Streckenstillegungen und Bahnhofsschließungen.“

Martin Wandrey, Sprecher der GRÜNEN JUGEND BRANDENBURG ergänzt: „Der
Schlüssel zu einem ausgelasteten ökologischem Verkehr ist die
Attraktivitätssteigerung und eine bessere Vernetzung. Dazu muss nicht
nur der stündliche Takt auf allen Linien umgesetzt werden, es muss auch
endlich in die Schiene investiert werden. Wir fordern den Wiederaufbau
der Kremmener Bahn, des Berliner Teils der Heidekrautbahn und der schon
mit dem Pilzkonzept 1992 für Berlin beschlossenen Stammbahn nach Potsdam.“

Ricarda Budke fügt an: „Ökologische Mobilität sollte auch endlich die
Vorteile zeigen können, die sie hat. W-LAN und Mobilfunkverbindungen
sind gerade für junge Menschen essentielle Anforderungen an ein
Verkehrsmittel. Langfristig gesehen muss der ÖPNV in Brandenburg
fahrscheinlos werden. Das schafft gerade für junge Menschen und Menschen
mit geringem Einkommen die Barriere, die der Ticketautomat bietet, ab.“