Der Beschluss der Kultusministerkonferenz, die das Brandenburgische  Oberstufensystem gekippt hat, scheint Bildungsminister Baaske vollkommen aus der Bahn zu werfen. 
Martin Wandrey, Sprecher der GRÜNEN JUGEND BRANDENBURG, sagt dazu: „Eine Verpflichtung von Mathe mit fünf Stunden wöchentlich erzielt nicht den gewünschten Effekt. Ebenso wie Baaske, fordern auch andere Fachlehrkräfte mehr Stunden und mehr Verpflichtung für ihr jeweils eigenes Unterrichtsfach. Die Fremdsprachenlehrer wollen zwei Fremdsprachen bis zum Abitur, Geschichtslehrerinnen mehr Geschichte und so weiter. Das ist nicht nur wenig weitsichtig, es orientiert sich auch nicht an den Bedürfnissen der Schüler*innen und an den Anforderungen der Hochschulen und des späteren Berufslebens.“ 
Ricarda Budke, Politische Geschäftsführerin der GRÜNEN JUGEND BRANDENBURG und Schülerin der 12. Klasse in Falkensee, ergänzt: „Die Lehrpläne sind schon jetzt überfrachtet. Die fünf verpflichtenden Leistungskurse bieten in Brandenburg derzeit viel zu wenig Raum für eine Vertiefung und Spezialisierung im jeweiligen Fach. Bei einer anstehenden Reform muss die Chance genutzt werden, mehr auf die individuellen Interessen und Stärken der Schüler*innen einzugehen. Das motiviert und bereitet auf das Studium vor.“
Martin Wandrey, Sprecher der GRÜNEN JUGEND BRANDENBURG, betont: „Die unterschiedlichen Schulsysteme in Brandenburg und Berlin rufen bei einem Umzug unnötige Probleme hervor. Jetzt bietet sich die Möglichkeit zu einem gemeinsamen System zurückzukehren. Brandenburg sollte sie nutzen.“
Kontakt:
Martin Wandrey, Sprecher 01577 1829077
Ricarda Budke, Politische Geschäftsführerin 0177 7742746