Grüne Jugend fordert kostenlosen Nahverkehr

Auf ihrer Landesmitgliederversammlung hat die GRÜNE JUGEND BRANDENBURG ein Konzept zum ÖPNV beschlossen. Sie spricht sich für die Schaffung eines kostenlosen Nahverkehrssystem in Brandenburg aus. In den Städten soll eine Gegenfinanzierung durch eine Citymaut stattfinden, während in ländlichen Gebieten vor allem stärker Regionalisierungsmittel verwenden werden sollen.

Solange keine Kostenfreiheit im ÖPNV geleistet werden kann, fordert die GRÜNE JUGEND BRANDENBURG die Einführung eines Sozialtickets. Zudem unterstützt sie das Anliegen der Volksinitative “Kein Busgeld”, die fordert, das Landkreise bestimmen können, ob sie Gebühren für den Schülerverkehr erheben oder nicht.
“Ein kostenfreier ÖPNV ist ein Ziel, das in den nächsten Jahren erreicht werden muss”, erläuterte Schatzmeister und Antragssteller TOBIAS EDLING , “solange dies nicht der Fall ist, muss hier mit sozialen
Maßnahmen abgefedert werden.”


In ihrem Konzept spricht sich die Jugendorganisation zudem gegen die Bahnprivatisierung in jeglicher Form aus. “Mit der Privatisierung der Bahn würde ein nicht vertretbarer Ausverkauf öffentlicher Infrastruktur einhergehen. Das noch mehr Orte vom Bahnnetz abgeklemmt werden, wäre dann absehbar.” erklärte EDLING “Stattdessen soll die Landesregierung darauf hin wirken, dass das Bahnsystem langfristig in öffentlicher Hand bleibt und dezentral nach Schweizer Vorbild umgestaltet wird”, so EDLING weiter.