Hier könnt ihr unsere aktuellen Pressemitteilungen einsehen.



Stürzt König Zensur!

Last modified on 2009-07-16 11:51:11 GMT. 1 comment. Top.

Am letzten Schultag vor den Sommerferien, dem traditionellen Tag der Zeugnisvergabe, appelliert SARAH BENKE, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Brandenburg an Brandenburgs Schülerinnen und Schüler:

Sarah Benke„Liebe Schülerinnen und Schüler, Zeugnisse mit Ziffernbewertung müssen endlich der Vergangenheit angehören. Noten haben keinerlei Aussagekraft und setzen euch unnötig unter Druck. Wenn ihr wollt, dass mit dieser sinnlosen Form der Bewertung endlich abgerechnet wird, dann nutzt euren letzten Schultag, um mit euren Lehrerinnen und Lehrern über die traditionelle Notenvergabe ins Gespräch zu kommen. Aufklärung bringt König Zensur zum Sturz!“

Die GRÜNE JUGEND Brandenburg fordert seit langem eine Abschaffung der Ziffernbewertung. Sie sieht in der Zensurenvergabe ein unnötiges Selektionsinstrument, welches lediglich eine objektive Bewertung vortäuscht und einen überflüssigen Stressfaktor für Schülerinnen und Schüler darstellt. Stattdessen spricht sie sich für sogenannte Bildungstagebücher aus, die primär als Feedback für die Lernenden dienen sollen. Die GRÜNE JUGEND Brandenburg findet, dass regelmäßig geführte Lerntagebücher und individuelle Lernentwicklungsgespräche eine sinnvolle Alternative zur konventionellen Notenvergabe darstellen.

„Liebe SchülerInnen und Schüler, setzt euch ein für selbstbestimmtes Lernen und demokratische Streitkultur an euren Schulen. Fordert eine Abschaffung von Zensuren und sprecht euch aus für persönliche Lernentwicklungsgespräche und individuelles Feedback über eure schulischen Fortschritte!“

Die GRÜNE JUGEND Brandenburg sieht in der traditionellen Notenvergabe zudem eine Praxis, die unverhältnismäßigen Leistungsdruck erzeugt und Schülerinnen und Schüler gegeneinander ausspielt.

„Liebe Schülerinnen und Schüler, kämpft für ein Lernen, das euch motiviert und weiter bringt. Tretet ein für individuelle Förderung und sprecht laut aus, dass ihr gegen Ziffernnoten seid, die frustrierende Stigmatisierung und enttäuschenden Konkurrenzkampf erzeugen. Lasst euch nicht unterkriegen – stürzt König Zensur!“

GRÜNE JUGEND unterstützt Bildungsstreik

Last modified on 2009-06-14 22:26:55 GMT. 1 comment. Top.

In der Woche vom 15. bis zum 19. Juni findet der bundesweite Bildungsstreik statt. Die GRÜNE JUGEND Brandenburg solidarisiert sich mit den streikwilligen SchülerInnen, Auszubildenen, Studierenden und LehrerInnen.

Bundesweiter Bildungsstreik 2009 “Wir kritisieren die soziale Selektion, den zunehmenden Leistungsdruck und fehlende Mitbestimmungsmöglichkeiten der Lernenden, die den Besuch von Bildungseinrichtungen zu einer lästigen Pflichtaufgabe werden lassen. Zudem haben die sogenannten Reformen, die ein Mehr an Privatisierung und Einflussnahme der Wirtschaft bedeuten, in einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe wie der Bildung einfach nichts zu suchen”, so SARAH BENKE, Sprecherin des Landesverbandes.

Gleichzeitig betonen die Junggrünen, dass es nicht nur um Proteste und Verweigerung, sondern um konkrete Forderungen geht. “Der Großteil der genannten Ziele wie kostenlosen Bildungszugang, selbstbestimmtes Lernen und eine grundlegende Demokratisierung der Bildungseinrichtungen steht schon lange im unserem Programm”, so CLEMENS ROSTOCK, Sprecher und Landtagskandidat des Jugendverbandes. Die GRÜNE JUGEND freut sich deswegen über das breite Bündnis, dass diese Forderungen jetzt in die Öffentlichkeit tragen will.

Den Aufruf zum bundesweiten Bildungsstreik findet ihr hier.

Wir stehen auf 6!

Last modified on 2009-04-24 17:14:27 GMT. 1 comment. Top.

Bei der Listenaufstellung der brandenburgischen Bündnisgrünen am 25. April 2009 in Dallgow-Döberitz beansprucht die GRÜNE JUGEND Brandenburg Platz 6 für sich.

„Wir stehen auf 6!“, erklärt SARAH BENKE, junggrüne Sprecherin des Landesverbandes. „Damit der Landtag nicht nur grüner sondern auch jünger wird, wollen wir CLEMENS ROSTOCK auf Platz 6 der Landtagsliste sehen.“

clemens.jpgCLEMENS ROSTOCK, 25-jähriger Student der Raum- und Verkehrsplanung in Potsdam, ist Co-Sprecher der GRÜNEN JUGEND Brandenburg und seit sieben Jahren im Landesverband aktiv. Jetzt will er den Jugendverband, der sich für Basisdemokratie, weltweite Solidarität, Nachhaltigkeit und Freiheit einsetzt, auch auf der Landtagsliste der Bündnisgrünen vertreten.

Die GRÜNE JUGEND Brandenburg sieht sich in parteikritischer Tradition und will mit der Kandidatur von CLEMENS ROSTOCK erfahren, ob ihre Inhalte in der Mutterpartei auch Gehör finden.

CLEMENS ROSTOCK selbst glaubt, dass die Zeit dafür reif ist: „In Zeiten von Wirtschaftskrise, Klimawandel und sozialer Spaltung muss die Jugend ihre Zukunft einfordern. Schließlich haben die älteren Generationen Brandenburg nur von uns geborgt und wir sind das, was folgt.“

Clemens’ Bewerbung findet ihr an dieser Stelle. Zum Kampagnen-Aufruf gehts hier.

Stressfaktor Zeugnisnoten abschaffen!

Last modified on 2009-01-29 20:38:17 GMT. 0 comments. Top.

Zum letzten Schultag vor den Winterferien in Brandenburg, dem traditionellen Tag der Vergabe der Halbjahreszeugnisse, erklärt SARAH BENKE, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Brandenburg:

Sarah Benke„Pünktlich zur Vergabe der Halbjahreszeugnisse laufen die Drähte zu den telefonischen Seelsorgediensten in Brandenburg wieder heiß. Schülerinnen und Schüler sind aufgrund unerwünschter Zeugnisnoten verängstigt, trauen sich nicht nach Hause und wissen nicht, wie sie mit der psychischen Belastung umgehen können.

Die GRÜNE JUGEND Brandenburg sieht in der Praxis der Notenvergabe einen unnötigen Stressfaktor für Kinder und Jugendliche. Die Schülerinnen und Schüler werden einem unverhältnismäßigen Leistungsdruck und negativen Stress erzeugenden Vergleichen untereinander ausgesetzt. Dadurch sinkt die Motivation zum Lernen und die Freude am Schulbesuch bleibt gänzlich auf der Strecke.

Wir fordern daher ein Ende der traditionellen Notenvergabe! Schulnoten täuschen eine objektive Bewertung vor und werden als Selektionskriterium für den späteren Bildungsweg instrumentalisiert. Sie machen keinerlei Aussagen über individuelle Lernfortschritte der Schülerinnen und Schüler und können zum Auslöser für die Stigmatisierung einzelner Kinder und Jugendlicher werden.

Stattdessen sprechen wir uns für sogenannte Bildungstagebücher aus, die primär als Feedback für die Lernenden dienen sollen. Regelmäßig geführte Lerntagebücher und individuelle Lernentwicklungsgespräche stellen eine sinnvolle Alternative zur konventionellen Notenvergabe dar.

Ziffernnoten erzeugen größte Ängste bei Schülerinnen und Schülern. Dieser Stressfaktor gehört endlich abgeschafft!“

Für Ideale kämpfen – Tag des Ehrenamts in Brandenburg

Last modified on 2008-12-04 16:39:47 GMT. 0 comments. Top.

Sarah BenkeAnlässlich des Tags des Ehrenamts am 5. Dezember 2008 erklärt SARAH BENKE, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Brandenburg:

„Viele Kinder und Jugendliche engagieren sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich in Sportvereinen, sozialen Einrichtungen oder in der Politik. Im ehrenamtlichen Engagement zeigt sich ihr Wille, sich einzubringen und damit unsere Gesellschaft mitzugestalten.“

Zwar halte SARAH BENKE es für bedauerlich, dass nach der aktuellen Studie „Engagementatlas 2009“ lediglich etwa 20 Prozent der in Brandenburg lebenden Menschen ehrenamtlich tätig seien und das Land damit weit unter dem Bundesdurchschnitt von 40 Prozent liege. Jedoch zeige sich vor allem bei jungen Menschen eine verstärkte Bereitschaft für gesellschaftspolitisches Engagement.

„Insbesondere junge Menschen erkennen, dass es sich lohnt, für eine gerechtere, soziale und ökologisch nachhaltige Politik zu streiten. Deshalb engagieren sich viele Jugendliche in der GRÜNEN JUGEND. Sie bringen sich ehrenamtlich ein, weil sie wissen, dass es sich für ihre Ideale zu kämpfen lohnt“, so BENKE abschließend.

Süßes - sonst gibt’s Tagebau!

Last modified on 2008-11-02 23:33:01 GMT. 0 comments. Top.

Am vergangenen Freitag, dem Halloween-Tag, veranstaltete die GRÜNE JUGEND Brandenburg in Potsdam eine Aktion unter dem Motto „Süßes – sonst gibt’s Tagebau!“, um auf das Volksbegehren „Keine neuen Tagebaue“ aufmerksam zu machen.

Am Abend machten als Vattenfall-Monster verkleidete Mitglieder der GRÜNEN JUGEND mit einer Aktion auf Vattenfalls fehlgerichtete Klimapolitik aufmerksam: „Gebt uns Süßes, sonst reißen wir eure Dörfer weg!“, drohten die Vattenfall-Monster und informierten PassantInnen über das landesweit laufende Volksbegehren „Keine neuen Tagebaue“.Vattenfall-Monster-Aktion Dieses will mit einem Gesetzesentwurf fünf neue Tagenbaue und die Abbbagerung weiterer Dörfer in der Lausitz verhindern.

„Die heutigen Tagebaue reichen noch knapp 30 Jahre - dass muss reichen“, sagte CLEMENS ROSTOCK, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Brandenburg. „Für ein dünn besiedeltes Flächenland wie Brandenburg brauchen wir keine Riesen-Kraftwerke sondern sollten dezentrale Versorgungsstrukturen aufbauen.“

Vattenfall selbst erklärt seit neuestem Umweltschutz zum Unternehmensziel und veranstaltet im Internet eine Unterschriftensammlung für seine profitorientierte „Klimamission“. Diesen Umstand bezeichnete SARAH BENKE, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Brandenburg, als „reine Lippenbekenntnisse“: „Was wir brauchen, ist ein Fortschritt, der uns nicht in der Energiepolitik der letzten Jahrhunderte verharren lässt, sondern endlich Brandenburgs Chancen im Erneuerbare-Energien-Bereich nutzt.“

Keine halben Menschen

Last modified on 2008-10-14 20:13:45 GMT. 0 comments. Top.

GRÜNE JUGEND Brandenburg schafft Mindestalter für Mitgliedschaft bei Bündnisgrünen ab

Die GRÜNE JUGEND Brandenburg forderte auf dem Parteitag der Bündnisgrünen am vergangenen Samstag in Brandenburg (Havel) erfolgreich die Abschaffung des Mindestalters für einen Eintritt in die Partei.

Sarah BenkeDazu erklärt SARAH BENKE, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Brandenburg: „Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sind keine halben Menschen! Sie haben ein Recht, sich mündig und stimmberechtigt fühlen zu dürfen und sollten nicht von politischer Partizipation ausgeschlossen werden.“

Bislang legte die Satzung der brandenburgischen Bündnisgrünen ein Mindestalter von 16 Jahren fest, um Parteimitgliedschaft beantragen zu können.

„Wir freuen uns sehr, dass unser Antrag mit überwältigender Mehrheit angenommen wurde. Dies zeigt, dass sich BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg für eine umfassende Teilhabe junger Menschen am gesellschaftlichen und politischen Leben einsetzen“, so BENKE weiter.

Für die GRÜNE JUGEND Brandenburg sei die Abschaffung der Altersgrenze eine wichtige Voraussetzung, um jungen Menschen die Gestaltung einer kinder- und jugendfreundlichen Politik ermöglichen zu können.

„Wir brauchen keine billigen PlakatkleberInnen – die Interessen junger Menschen werden bei den Bündnisgrünen ernst genommen. Kinder und Jugendliche sollen ihre politische Meinung in die Gesellschaft tragen und sich befähigt fühlen, gesellschaftliche Verantwortung übernehmen zu können“, sagte SARAH BENKE abschließend.

Lasst euch nicht verkohlen – unterstützt das Volksbegehren gegen neue Tagebaue!

Last modified on 2008-10-08 21:15:34 GMT. 0 comments. Top.

Zum Start des Volksbegehrens „Keine neuen Tagebaue“ am 10.10.2008 erklärt der Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Brandenburg:

Tagebau bei Cottbus

„Lasst euch nicht verkohlen! Der Energiekonzern Vattenfall plant fünf neue Tagebaue in der Lausitz und bekommt dafür enorme Rückendeckung der brandenburgischen Landesregierung.

Während Vattenfall angeblich umweltverträgliche Lösungen für seine bedenklich schlechten CO2-Bilanzen verspricht, werden bedeutende Naturschutzgebiete zerstört und Menschen ihres Lebensumfeldes beraubt. Wir brauchen keine Lippenbekenntnisse, sondern aktives Handeln im Zeichen des Klima- und Umweltschutzes!

Die GRÜNE JUGEND Brandenburg unterstützt das Volksbegehren gegen neue Tagebaue und zeigt sich solidarisch mit den von Umsiedlung bedrohten Menschen sowie den BewohnerInnen der Dörfer an den Tagebaurandgebieten. Sie verlieren neben ihrem zu Hause auch an Lebensqualität und gewohnter Infrastruktur und sehen sich den Belastungen durch Lärm und Staub aus den Tagebauen ausgesetzt.

Diese Umstände halten wir für nicht hinnehmbar! Deshalb fordern wir alle BrandenburgerInnen auf, sich mit dem Unterschreiben des Volksbegehrens für den Erhalt der Lausitzer Landschaften einzusetzen und sich auf diese Weise mit den betroffenen Menschen zu solidarisieren.

Wir unterstützen das Volksbegehren gegen neue Tagebaue – tut ihr es auch!“

Hintergrundinformation:

Wahlberechtigte gehen mit einem gültigen Ausweis (Personalausweis, Reisepass oder Führerschein) zum zuständigen Meldeamt. Dort kann man sich in die amtliche Liste des Volksbegehrens eintragen. Briefwahl ist leider nicht möglich! Nur Personen mit gravierender körperlicher Beeinträchtigung können Dritte mit der Unterschriftenabgabe beauftragen. Auskünfte dazu werden unter der Rufnummer 0331/237 001 43 erteilt.

Mehr Infos gibts auf www.keine-neuen-tagebaue.de

picture: smitty42 / license: creative commons

GRÜNE JUGEND Brandenburg mit neuem Vorstand

Last modified on 2008-10-06 14:35:04 GMT. 0 comments. Top.

Die GRÜNE JUGEND Brandenburg wählte am vergangenen Sonntag auf ihrer Landesmitgliederversammlung in Cottbus einen neuen Landesvorstand.

Neuer Sprecher ist der 24-jährige CLEMENS ROSTOCK aus Eisenhüttenstadt. Als Sprecherin ist die 22-jährige SARAH BENKE aus Cottbus bestätigt worden.

„Ich will daran mitwirken, dass die GRÜNE JUGEND in ganz Brandenburg in Erscheinung tritt und freue mich auf das dreifache Wahlkampfjahr 2009, wo wir als grüne Jugendliche mit vielen Aktionen vor Ort für unsere Ziele werben werden“, so CLEMENS ROSTOCK nach seiner Wahl.

„In den nächsten Monaten werden wir vor allem für das Volksbegehren gegen neue Tagebaue mobilisieren und als GRÜNE JUGEND für eine klimafreundliche Politik werben, die sich nicht mit halbherzigen Versprechungen von Vattenfall und der derzeitigen Landesregierung abgibt“, sagte SARAH BENKE.

Der Schatzmeister TOBIAS EDLING und die Beisitzerinnen JULIENNE KÖHLER und KATHARINA HOFFMANN komplettieren den Landesvorstand.

Klima-Aktion in Spremberg: Cool Spirit statt Kohle und Sprit!

Last modified on 2008-09-05 22:00:36 GMT. 0 comments. Top.

Am 11.9.2008, dem vierten Tag ihrer Lausitztour, demonstriert die GRÜNE JUGEND Brandenburg um 16:00 Uhr in der Langen Straße in Spremberg für einschneidende Maßnahmen beim Klimaschutz und eine Kehrtwende in der Energiepolitik. Mit Schutzanzügen und Atemmasken soll auf die enorme Umweltbelastung durch den starken CO2-Ausstoß in der Lausitz hingewiesen werden.

Sarah BenkeDazu erklärt SARAH BENKE, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Brandenburg: „Die Braunkohleverstromung ist die klimafeindlichste Form der Energiegewinnung. Die Lausitzer verlieren dadurch einen großen Teil ihrer heimatlichen Umgebung und Erholungsgebiete und müssen mit Lärm und Staub aus den Tagebauen leben.“

Laut BENKE seien durch die Braunkohleverstromung in der Lausitz Menschen, Tiere und Pflanzen erhöhten Gesundheitsrisiken ausgesetzt, die es zu vermeiden gelte. Zudem bestünde eine Entschädigungspflicht nur in wenigen Fällen, in denen Überschreitungen der Grenzwerte oder Schäden an Häusern nachgewiesen werden.

„Nur mit einem schnellen Ausstieg aus der Braunkohle kann ein wichtiger Beitrag zum Klima-, Arten- und Gesundheitsschutz geleistet werden. Die GRÜNE JUGEND Brandenburg unterstützt deshalb sowohl das
Volksbegehren ‘Keine Neuen Tagebaue’, als auch die Demonstration der Klima-Allianz am 13. September vor dem Kraftwerk Jänschwalde“, so BENKE abschließend.

Die nächsten Termine der Tour:

11.9.2008, 16:00 Klima-Aktion in Spremberg
12.9.2008, 15:00 Klima-Aktion in Cottbus
13.9.2008, 14:00 Demonstration vor dem Kraftwerk Jänschwalde

Cool Spirit statt Kohle und Sprit! Die Lausitztour.

Last modified on 2008-09-06 15:12:21 GMT. 0 comments. Top.

Sommertage Vom 8.9.-13.9.2008 radelt die GRÜNE JUGEND durch die Lausitz.

„Cool Spirit statt Kohle und Sprit!“, fordert SARAH BENKE, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Brandenburg und Co-Organisatorin der Lausitztour. „Kürzlich wurde der Energiekonzern Vattenfall mit dem WORST EU Lobbying Award 2008 gekürt. Der Konzern ist aufs Engste mit den Landesregierungen verbandelt und kann damit nahezu ungehindert bestimmen, wie die Lausitzer Natur zum Zwecke der Kapitalgewinnung unumkehrbar zerstört wird“, erklärt BENKE.

JOHANNES HAUSER, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Sachsen, war ebenfalls an den Vorbereitungen zur Tour beteiligt. „Der Name der Lausitz bedeutete ursprünglich ’sumpfige, feuchte Wiesen’. Heute ist davon nicht mehr viel übrig: Tagebaue hinterlassen hässliche Mondlandschaften und die Kraftwerke Jänschwalde und Schwarze Pumpe stoßen jährlich 37,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid in die Luft. Jänschwalde ist Europas fünftgrößte Klimaschleuder und allein für 2% des deutschen Gesamt-CO2-Ausstoßes verantwortlich“, so HAUSER.

Die GRÜNE JUGEND Brandenburg und Sachsen will mit ihrer Fahrradtour auf Naturzerstörung und Umweltschädigung durch Braunkohlegewinnung und Kohlekraftwerke in der Lausitz aufmerksam machen. Deshalb fordern SARAH BENKE und JOHANNES HAUSER: „Es ist höchste Zeit umzukehren! Deutschland als viertgrößter CO2-Emittent muss endlich seinen Kyoto-Pflichten nachkommen. JedeR einzelne kann etwas tun - wechselt euren Stromanbieter, bezieht klimafreundlichen Strom und unterstützt das Volksbegehren gegen neue Tagebaue!“

Die Termine der Tour:

8.9.2008, 19:30 Auftaktveranstaltung in Görlitz
9.9.2008, 12:00 Klima-Aktion in Görlitz
10.9.2008, 14:00 Klima-Aktion in Boxberg
11.9.2008, 16:00 Klima-Aktion in Spremberg
12.9.2008, 15:00 Klima-Aktion in Cottbus
13.9.2008, 14:00 Demonstration vor dem Kraftwerk Jänschwalde

Biodiversität schützen – aus der Braunkohle aussteigen!

Last modified on 2008-08-27 21:38:08 GMT. 0 comments. Top.

Anlässlich der Sommeruniversität der EGP/EFA in Frankfurt/Oder führt die GRÜNE JUGEND Brandenburg am 30.08.2008 vor dem Audimax der Viadrina von 10 – 14 Uhr eine Aktion zum Thema „Biodiversität“ durch. Mittels baumförmiger Holzsilhouetten soll die Verminderung der Artenvielfalt dargestellt werden.

Im Wald Dazu erklärt MATTHIAS MICHEL, Vorstandmitglied der GRÜNEN JUGEND Brandenburg: „Aufgrund des Klimawandels ist mit einem großen Verlust der Artenvielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt zu rechnen. Brandenburg trägt seinen Anteil zu dieser Katastrophe bei, die ein Artensterben von 25 – 30% in den nächsten Jahrzehnten zur Folge haben wird. “

Der schlimmste Klimakiller, so MICHEL weiter, sei die Braunkohleverstromung. Durch den Abbau würden ganze Landstriche veröden. Darüber hinaus verwies er darauf, dass die Braunkohleverstromung die höchsten CO2 -Emissionen in der ganzen Energiewirtschaft verursachen würde.

„Ein wichtiger Beitrag zum Klima- und Artenschutz ist ein schneller Ausstieg aus der Braunkohle. Deswegen unterstützen wir sowohl das Volksbegehren ‘Keine Neuen Tagebaue’, als auch die Klimademo in Jänschwalde am 13. September“, so MICHEL abschließend.

Lasst Zeugnisse fliegen und LehrerInnen nachsitzen!

Last modified on 2008-07-15 19:42:55 GMT. 2 comments. Top.

Zum letzten Schultag vor den Sommerferien, dem traditionellen Tag der Zeugnisvergabe, erklärt SARAH BENKE, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Brandenburg:

Sarah Benke

„Schluss mit willkürlicher Notenvergabe, die nur scheinbare Objektivität vorgaukelt! Zahlreiche Studien der letzten Jahre belegen, dass das Zustandekommen von Zeugnisnoten anhand subjektiver Kriterien erfolgt und deshalb äußerst kritisch betrachtet werden muss. Ziffernnoten machen keinerlei Aussagen über individuelle Lernerfolge und sind jedes Jahr aufs neue der Auslöser für die Stigmatisierung einzelner SchülerInnen. Sie erzeugen größte Ängste bei Kindern und Jugendlichen und sind die Ursache für sinnloses Sitzenbleiben und Abgeschultwerden.

Die GRÜNE JUGEND Brandenburg fordert eine sofortige Abschaffung der traditionellen Notenvergabe. Wir kritisieren das krampfhafte Festhalten an einer stupiden Praxis, welche die Bewertung von komplexen Lernerfolgen auf eine einzige Note innerhalb der Ziffernskala von 1 bis 6 beschränkt. Sie ignoriert den Anspruch auf individuelle Lernerfolgsbeurteilung und die Heterogenität von SchülerInnen in einer Lerngruppe.

Wir sehen in regelmäßig geführten Lerntagebüchern und Entwicklungsberichten eine adäquate und deutlich niveauvollere Alternative zu der herkömmlichen Notenvergabe. Wir befürworten das Verfahren, SchülerInnen in regelmäßigen Abständen über ihre Leistungsstände aufzuklären. Dies soll in Form von Lernentwicklungsgesprächen stattfinden, in denen individuelle Stärken und Schwächen besprochen werden.

Die GRÜNE JUGEND Brandenburg fordert alle SchülerInnen auf, die Praxis der Notenvergabe mit ihren LehrerInnen zu diskutieren und sich über die Ungerechtigkeit eines Verfahrens im Klaren zu werden, welches demotivierend und selektierend wirkt, sowie einen destruktiven Konkurrenzkampf fördert. Lasst die Zeugnisse fliegen und eure LehrerInnen nachsitzen!“

Keine Stimme den Faschisten – Sounds für ein tolerantes Brandenburg!

Last modified on 2008-10-09 21:39:43 GMT. 1 comment. Top.

Zum Konzert „Sounds against Fascism“ am 11.07.2008 im Cottbuser Jugendclub Chekow erklärt der Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Brandenburg:

„Am 28. September finden in Brandenburg Kommunalwahlen statt. Die NPD versucht, flächendeckend anzutreten und nimmt dafür gerne die Hilfe militanter Rechtsextremer aus dem Spektrum der „Freien Kameradschaften“ an. Der Plan der NPD ist der Einzug in die kommunalen Parlamente: zum einen als wichtiges Element in der Faschisierung der Provinz und zum anderen, um ein Fundament für die Landtagswahlen 2009 zu legen.

Wir wollen den Nazis einen Strich durch die Rechnung machen - im Wahlkampf, im Alltag, auf der Straße, im Jugendclub und auch im Verein. Aus diesem Grund wurde die Kampagne „Keine Stimme den Nazis“ initiiert, welche von einem breiten Bündnis aus gewerkschaftlichen, parteinahen und antifaschistischen Gruppen getragen wird.

Im Rahmen dieser Kampagne wird am 11.07.2008 ab 21 Uhr im Cottbuser Club Chekov ein Rap-Konzert stattfinden, welches von der GRÜNEN JUGEND Brandenburg unterstützt wird und sich gegen Rassismus, Faschismus, Antisemitismus, Nationalismus, Sexismus und Homophobie richtet.

Wir treten ein für ein stärkeres gesellschaftspolitisches Engagement und machen Mut für mehr Sozialcourage und tolerantes Handeln im Alltag.“

picture: slashcrisis / license: creative commons

Schützt die Umwelt – verhindert CO2-Ausstoß!

Last modified on 2008-05-18 12:51:25 GMT. 0 comments. Top.

Einladung zur Klimaaktion der GRÜNEN JUGEND Cottbus am 20.05.2008 um 15 Uhr auf dem Heronplatz

„Deutschland als viertgrößter CO2-Emittent muss endlich seinen Kyoto-Pflichten nachkommen! Allein die in Brandenburg betriebenen Braunkohlekraftwerke Jänschwalde und Schwarze Pumpe stoßen jährlich 37,5 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid aus und sind damit die Ursache dafür, dass das von der Landesregierung gesetzte Klimaziel von 53 Millionen Tonnen CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2010 nicht erreicht werden wird“, erklärt SARAH BENKE, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Brandenburg.
Furchen im Feld
Anlässlich der UN-Naturschutzkonferenz, die vom 19. bis 30. Mai 2008 in Bonn stattfindet, veranstaltet die GRÜNE JUGEND Cottbus eine Aktion, die auf die Folgen des weltweiten CO2-Ausstoßes aufmerksam machen soll.

Der weitere Braunkohletagebau in der Lausitz belaste die Umwelt in zweifacher Weise: Durch die unumkehrbare Zerstörung der Lausitzer Natur, wie zum Beispiel der Lakomaer Teichlandschaft, sowie auch durch den ungebremsten Ausstoß von Kohlendioxid in die Atmosphäre.

FLORIAN STELZER, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Brandenburg ergänzt: „Mit der Klimaaktion wollen wir darauf aufmerksam machen, dass in den nächsten Jahrzehnten 25 bis 30 % der Arten auf der Erde infolge des Klimawandels aussterben werden. Die GRÜNE JUGEND kämpft für den Erhalt der biologischen Vielfalt und fordert die UN-Naturschutzkonferenz auf, sich nachdrücklich für den Erhalt funktionierender Ökosysteme einzusetzen.“

Im Flyer zur Klimaaktion der GRÜNEN JUGEND Cottbus heißt es: „Es ist höchste Zeit umzukehren! Da die Landesregierung aufs Engste mit dem Energiekonzern Vattenfall verbandelt ist, ist von ihr ein Umdenken nicht zu erwarten. Darum appellieren wir: Unterstützt das Volksbegehren gegen den weiteren Braunkohletagebau, wechselt euren Stromanbieter und bezieht nur noch klimafreundlichen Strom!“

Seminar der GRÜNEN JUGEND Brandenburg zum Thema Biodiversität

Last modified on 2008-04-03 15:03:30 GMT. 0 comments. Top.

Die GRÜNE JUGEND Brandenburg lädt alle InteressentInnen zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Biodiversität ein.

„Artenschutz ist kein unwichtiger Bereich der Umweltpolitik, sondern von grundlegender Bedeutung“, sagte FLORIAN STELZER, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Brandenburg. In Zeiten der globalen Erwärmung seien die Ökosysteme der Erde durch den drohenden Klimawandel akut gefährdet. Die biologische Vielfalt wirke als natürlicher Schutz gegen diese zerstörerischen Einflüsse.

Auch in Brandenburg sei die einheimische Artenvielfalt bedroht. Dazu erklärte STELZER: „Zurzeit wird in Brandenburg mit genetisch verändertem Saatgut experimentiert. Die neuen Arten sind resistenter als ihre natürlichen Konkurrenten. Wenn Samen von den Genfeldern in die Natur gelangen, kann das dazu führen, dass Pflanzen, die hier seit Jahrtausenden wuchsen, verdrängt werden und aussterben.“

Mit der Veranstaltung wolle die Grüne JUGEND Brandenburg auf den Wert der Biodiversität und die aktuelle Gefahr durch landwirtschaftliche Gentechnik aufmerksam machen.

Das Seminar wird am Samstag, 12.04.2008 von 10:00 bis 18:00 Uhr im Haus der Natur in der Lindenstraße 34 in Potsdam stattfinden. Als Referentinnen sind Kathrin Henneberger (Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND) und Dr. Steffi Ober (NABU) eingeladen.

Um Anmeldung per E-Mail an tobias@gj-bb.de wird gebeten.

Alle unter einem Dach – Mehrgenerationenhäuser flächendeckend fördern und etablieren!

Last modified on 2008-10-09 21:59:06 GMT. 0 comments. Top.

Anlässlich des Tags der älteren Generation am 2. April 2008 erklärt SARAH BENKE, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Brandenburg:

menschen

„In unserem Bundesland ist derzeit jeder fünfte Mensch älter als 65 Jahre. In 20 Jahren wird es jeder Dritte sein. Dies verdeutlicht, dass die Landesregierung schon jetzt Maßnahmen einleiten muss, die den demografischen Wandel in Brandenburg über einen langen Zeitraum begleiten und gestalten können.

Der Dialog der Generationen kann hierzu eine wichtige Orientierungshilfe sein. Denn nur durch die Förderung des Zusammenhalts der Generationen ist es möglich, dass sowohl ältere als auch jüngere Menschen ihre Potenziale nutzen und entfalten können. Eine bedeutende Maßnahme hierzu stellt die Einrichtung und Etablierung von Mehrgenerationenhäusern dar.

Derzeit fördert der Bund 500 Mehrgenerationenhäuser in ganz Deutschland – neun davon stehen in Brandenburg. Als Anlaufstellen für Menschen jeden Alters übertragen sie das Prinzip der Großfamilie in eine moderne Gesellschaft mit veränderten Sozialstrukturen.

Die GRÜNE JUGEND Brandenburg spricht sich für die flächendeckende Förderung und Etablierung von Mehrgenerationenhäusern in Brandenburg aus. Wir fordern, dieses Konzept angesichts der Besonderheit des demografischen Wandels in Brandenburg langfristig zu unterstützen und den Ausbau der sozialen Netzwerke in den Kommunen zu begleiten.“

picture: www.unterdenufern.de / license: creative commons

Pressemitteilung: Rechtsextreme Gewalt in Brandenburg

Last modified on 2008-03-15 17:02:45 GMT. 0 comments. Top.

Der Verein “Opferperspektive” veröffentlichte am 26.02.2007 die unveränderte hohen Zahlen im Bezug auf rechtsextreme Gewalt in Brandenburg. Dazu erklärt der Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Brandenburg:

“Es ist erschreckend, dass sich die Zahlen rechtsextremer Gewalt auf hohem Niveau stabilisieren. Besonders bedrückend ist, das Nazis immer militanter gegen ausländische Gewerbetreibende vorgehen. So gab es mit 6 Brandstiftungen 5 mehr als im Vorjahr.

Skandalös sei das Verhalten des LKA, Informationen über die Opfer rechte Gewalt nicht an Beratungsstellen wie die Opferperspektive weiterzugeben, so die Jugendorganisation weiter.

“Den Opfern wird so eine dringend benötigte professionelle Beratung verwehrt. Die Gewalterfahrung trifft sie also doppelt: zu dem gewalttätigen Angriff kommt dann noch die fehlende Unterstützung zur Verarbeitung der Tat hinzu.” erklärte die GRÜNE JUGEND BRANDENBURG abschließend.

Es gibt ein Jenseits der Stille – Bilingualer Unterricht für Gehörlose!

Last modified on 2008-10-09 22:01:27 GMT. 0 comments. Top.

Sarah BenkeAnlässlich des Internationalen Tags der Muttersprache am 21. Februar 2008 erklärt SARAH BENKE, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Brandenburg:

„Die Benachteiligung gehörloser Kinder muss endlich beendet werden! Obwohl die Deutsche Gebärdensprache seit 2002 offiziell als eigenständige Sprache anerkannt ist, gibt es noch immer gravierende Mängel in ihrer Anwendungsfreiheit. So ist es gängige Praxis, dass hörgeschädigte Kinder und Jugendliche in Schulen verbal unterrichtet werden und der Unterricht in Gebärdensprache die Ausnahme bleibt.

Die GRÜNE JUGEND Brandenburg hält es für unerlässlich, dass Gehörlose auch in Gebärdensprache unterrichtet werden. Für hörgeschädigte Kinder und Jugendliche, gerade, wenn sie in einer hörenden Familie aufwachsen, ist es unabdingbar, eine umfangreiche Förderung in Gebärdensprache zu erhalten, da dies die einzige Sprache ist, die sie auf natürlichem Wege erlernen und als Muttersprache annehmen können. gebaerdenNur die Fähigkeit, in ihrer Muttersprache perfekt kommunizieren zu können, erlaubt es den Kindern, ihre Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen und sich mit der Kultur der Gehörlosen zu identifizieren. Negative Einschränkungen ergeben sich aus der Situation, die Laut- und Gebärdensprache nur ungenügend zu beherrschen. Bleibt die Förderung gebärdensprachlicher Kompetenz aus, verschlechtern sich die Ausgangsbedingungen, wodurch die Bildungsentwicklung des Kindes gehemmt wird.

Wir halten das Konzept einer einseitig auf Hör- und Sprechentwicklung zentrierten Förderung für falsch, weil es die Notwendigkeit einer ungehinderten Kommunikation negiert. Die Erfolge der bilingualen Schulversuche in Hamburg und Berlin haben gezeigt, dass gehörlose SchülerInnen wesentlich größere Chancen besitzen, ein höheres Bildungsniveau zu erreichen, wenn ihre Förderung nicht nur auf den Erwerb der Lautsprache beschränkt bleibt.

Deshalb sind wir der Meinung, dass sich die Deutsche Gebärdensprache im Rahmen eines bilingualen Schulkonzepts an Gehörlosenschulen etablieren muss.“

2nd picture: kifa / license: creative commons

GrenzenLOS - Offener Brief an den AStA der Viadrina

Last modified on 2008-10-09 22:01:01 GMT. 0 comments. Top.

Frankfurt(Oder) // Slubice, Poland

Allgemeiner Studentischer Ausschuss
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Europa-Universität Viadrina
Paul-Feldner-Straße 9
15230 Frankfurt (Oder)

GRÜNE JUGEND Brandenburg
Landesgeschäftsstelle
Dirschauerstr. 13
10245 Berlin

Berlin, 4. Februar 2008

 

GrenzenLOS mit dem Bus!

Liebe AStA-Mitglieder,

euren Einsatz für die Einrichtung einer öffentlichen Buslinie zwischen Frankfurt (Oder) und Slubice freut die GRÜNE JUGEND Brandenburg sehr.

Mit eurem Projekt, welches als grenzüberschreitender StudentInnenbus zwischen der Viadrina, dem Collegium Polonicum und den polnischen Wohnheimen derzeit verwirklicht wird, zeigt ihr vor allem, dass kulturelles und gesellschaftspolitisches Engagement nicht alleinige Aufgabe der Parlamente sein dürfen. Ihr macht deutlich, dass eine öffentliche Buslinie zwischen beiden Städten in Zukunft nicht nur eine große Erleichterung für beidseitige PendlerInnen, sondern ebenso ein wichtiger Schritt zur symbolischen Grenzüberwindung zwischen Polen und Deutschland sein kann.

Die GRÜNE JUGEND Brandenburg unterstützt eure Idee, die Zwillingsstädte Frankfurt (Oder) und Slubice mithilfe des öffentlichen Verkehrs zu verbinden. Wir sind überzeugt, dass euer Projekt einen wichtigen Beitrag für das Zusammenwachsen der Grenzregionen darstellt.

Deshalb unterstützen wir euer Anliegen, langfristig eine öffentliche Linie zu etablieren, welche von allen FrankfurterInnen und SlubicerInnen genutzt werden kann.

In diesem Sinne wünschen wir euch einen weiterhin erfolgreichen Einsatz für ein multikulturell geprägtes Frankfurt (Oder) und Slubice, in dem die Grenze nicht nur im Sinne des Schengen-Raums, sondern auch in den Köpfen überwunden wird. Das ist, vor allem hinsichtlich der Panikmache seitens der Bundes- und Landespolizei, der Medien sowie einiger engstirniger PolitikerInnen bezüglich der vermeintlichen Zunahme osteuropäischer Kriminalität, mehr als nur nötig.

Mit solidarischen Grüßen,

SARAH BENKE
Sprecherin GRÜNE JUGEND Brandenburg

picture: Frankfurt(Oder) // Slubice, Poland / license: creative commons

Und das ist auch gut so!

Last modified on 2008-10-09 22:02:43 GMT. 0 comments. Top.

Seminar zum Thema Homosexualität der GRÜNEN JUGEND Brandenburg

Die GRÜNE JUGEND Brandenburg lädt alle Interessierten zu einer Veranstaltung zum Thema Homosexualität ein.

Homosexualität ist nicht nur eine sexuelle Orientierung - sie ist eine Lebenseinstellung, die sich in ihrer eigenen Kultur entfaltet“, sagt SARAH BENKE, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Brandenburg und Mitorganisatorin des Seminars.

CSD 2006 in Hamburg Sankt GeorgDass gleichgeschlechtlichen Beziehungen im Jahr 2001 mit dem Lebenspartnerschaftsgesetz ein rechtlicher Rahmen gegeben worden ist, sei ein wichtiger Entschluss der Rot-Grünen Bundesregierung gewesen. Allerdings dürfe dies nicht der einzige Höhepunkt einer erfolgreichen Politik für Lesben, Schwule und Bisexuelle bleiben.

Während in der Politik durchaus erfreuliche Entwicklungen zu verzeichnen sind, ist die Akzeptanz homosexueller Lebensweisen auf gesellschaftlicher Ebene noch lange nicht zu beobachten. Körperliche und verbale Angriffe auf Lesben, Schwule und Bisexuelle gehören zum Alltag. Das beginnt mit gedankenlosem Sprachgebrauch, in dem sich „schwul“ als gängiges Schimpfwort eingebürgert hat und endet mit dem direkten Angriff in Form körperlicher Attacken. Das ist aktive psychische Gewalt gegen eine gesellschaftliche Minderheit“, so SARAH BENKE weiter.

Mit ihrer Veranstaltung wolle die GRÜNE JUGEND Brandenburg für die Themen Jugendkultur, Bildung und Gewalt bezüglich homosexueller Orientierungen sensibilisieren.

Das ganztägige Seminar wird am 19.01.2008 ab 10:00 Uhr in der Dirschauer Str. 13 in Berlin-Friedrichshain stattfinden. Als ReferentInnen sind Bastian Finke (Maneo), Uwe Fröhlich (Landesvorstand Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg) sowie Oliver Jütting (Queer Grün Berlin) geladen. Um Anmeldung unter tobias@gj-bb.de wird gebeten.

picture: Markus Merz / license: creative commons

Pressemitteilung - Der Datenkrake den Stecker ziehen!

Last modified on 2008-01-12 13:39:29 GMT. 1 comment. Top.

undefinedDer Datenkrake den Stecker ziehen!, Foto flickr.com/leralle

Die GRÜNE JUGEND Brandenburg lädt alle interessierten Jugendlichen unter 28 Jahren zu einer Veranstaltung zum Thema Datenschutz am 15.12.2007 ein.

“Mit der Vorratsdatenspeicherung wurde das Recht auf informationelle Selbstbestimmung zu Grabe getragen! Nun kann über einen Zeitraum von sechs Monaten nachvollzogen werden, wer zu welcher Zeit wohin telefoniert hat oder wer wann ins Internet gegangen ist - das ist nicht haltbar!” erklärte FLORIAN STELZER, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Brandenburg. Um der Öffentlichkeit zu vermitteln, dass es auch möglich ist, sich gegen die staatlichen Datensammelwut zu wehren, nannte STELZER als einen Grund für das Seminar.

Als ReferentInnen konnten Jan Philipp Albrecht, Bundesvorstandssprecher der GRÜNEN JUGEND, sowie ein Mitglied des Chaos Computers Clubs gewonnen werden. Während Albrecht zum Thema “Der Staat als Datenkrake, e-Pass und Vorratsdatenspeicherung als Angriff auf die informelle Selbstbestimmung” referieren wird, wird das Mitglied des CCC darüber informieren, wie persönliche Daten effektiv geschützt werden können.

Das ganztägige Seminar, welches um 10:00 beginnt, wird in der Dirschauerstraße 13 in Berlin-Friedrichshain stattfinden. Um Anmeldung unter tobias@gj-bb.de wird gebeten.

Integration als Geschenk für die Gesellschaft!

Last modified on 2007-12-02 16:44:16 GMT. 0 comments. Top.

Anlässlich des Internationalen Tags der behinderten Menschen am 3. Dezember 2007 erklärt SARAH BENKE, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Brandenburg:

„Integration ist kein Präsent für benachteiligte Menschen – sie ist ein Geschenk für die Gesellschaft! Deshalb spricht sich die GRÜNE JUGEND Brandenburg für ein integratives Leben und Lernen aus – von Anfang an.

Das gemeinsame Leben und Lernen von behinderten und nicht behinderten Kindern stellt in Brandenburg noch immer eine Seltenheit dar. In Kindergärten und Schulen muss es zur Pflicht werden, dass Kinder mit und ohne Beeinträchtigung Vvon klein auf gemeinsam spielen und später unterrichtet werden. Nur durch direkten sozialen Kontakt können nicht behinderte Kinder für Menschen mit Beeinträchtigungen sensibilisiert werden. Dadurch werden Berührungsängste abgebaut oder keimen erst gar nicht mehr auf.

Jedes Kind, egal ob mit oder ohne Behinderung, muss einen Rechtsanspruch auf den Schulbesuch der von uns geforderten gemeinsamen Ganztagsschule haben. Dazu sind zusätzliche Qualifikationen von ErzieherInnen und unterrichtenden Lehrkräften von Nöten. Eine entsprechende Vertiefung der Ausbildung bzw. des Studiums um den Fachbereich der Heil- bzw. Sonderpädagogik ist unumgänglich.

Mit dem im März dieses Jahres unterzeichneten Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen zeigt die Bundesrepublik, dass sie sich für eine Stärkung der Rechte und Möglichkeiten behinderter Menschen einsetzen will. Für die GRÜNE JUGEND Brandenburg ist das nicht genug: Wir fordern keine Stärkung, sondern eine allumfassende Anerkennung der Gleichwertigkeit der Rechte von Menschen mit Beeinträchtigungen.

Denn eine Gesellschaft, in der tatenlos zugesehen wird, wenn Menschen aufgrund niederer Beweggründe diskriminiert, diskreditiert und benachteiligt werden, kann auf Dauer nicht lebensfähig sein!“

Offener Brief an die Deutsche Bahn

Last modified on 2007-11-21 12:17:41 GMT. 3 comments. Top.

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Deutsche Bahn AG
Regionalbüro Kommunikation Brandenburg
Caroline-Michaelis-Str. 5-11, Haus C
10115 Berlin

GRÜNE JUGEND Brandenburg und
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg
Landesgeschäftsstelle
Jägerstr. 18
14467 Potsdam

Potsdam, 20. November 2007

 

Sorbische Kultur (er)fahrbar machen – Einführung niedersorbischer Zugansagen im Süden Brandenburgs

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf ihrer Landesdelegiertenkonferenz am 10. November 2007 in Cottbus hat sich BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg auf Initiative der GRÜNEN JUGEND Brandenburg für die Einführung von niedersorbischen Zugansagen in der Niederlausitz ausgesprochen.

Um die Relevanz unseres Anliegens zum Ausdruck zu bringen, möchten wir Ihnen im Folgenden unsere Beweggründe für die Bedeutsamkeit einer solchen Maßnahme erläutern:

Neben den DänInnen und FriesInnen zählen die SorbInnen/WendInnen zu den drei in Deutschland anerkannten nationalen Minderheiten. In Brandenburg und Sachsen leben rund 60.000 SorbInnen und WendInnen. Seit dem Mittelalter bewahren sie ihre ethnische, sprachliche und kulturelle Identität, die vor allem den Süden Brandenburgs geprägt hat. In den Köpfen vieler Menschen existiert die Vorstellung einer toten Kultur, deren Sprache nur künstlich durch zweisprachige Schilder am Leben gehalten wird. Doch dem ist nicht so, denn:

  • Kinder wachsen mit Sorbisch/Wendisch als Muttersprache auf

  • auch nicht-sorbische/-wendische Kinder und Jugendliche lernen die Sprache in Kindergärten, Grund- und weiterführenden Schulen.

  • sorbische und wendische Traditionen und Bräuche sind gesellschaftlich verankert.

Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg stellen niedersorbische Zugansagen eine Selbstverständlichkeit für ein Bundesland Brandenburg dar, welches mit Toleranz und Offenheit für sich werben will. Reisende sollen bereits während der Zugfahrt mit der niedersorbischen Sprache in Berührung kommen und die Eigenheiten der Region Niederlausitz kennenlernen dürfen.

Aus diesen Gründen plädieren wir für die Einführung niedersorbischer Zugansagen und hoffen, dass diese Idee bei der Deutschen Bahn auf Zustimmung trifft.

Wir würden uns freuen, wenn Sie unserer Bitte nach Prüfung zur Umsetzung dieser Maßnahme nachkämen und uns über weitere Schritte diesbezüglich benachrichtigten.

Eine Kopie dieses Schreibens leiten wir an die Brandenburger Presse und sorbische/wendische Verbände in der Niederlausitz weiter.

 

Mit freundlichen Grüßen,

SARAH BENKE, Sprecherin GRÜNE JUGEND Brandenburg

SKA KELLER, Landesvorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg

PM 07/07 GRÜNE JUGEND erfolgreich auf LDK

Last modified on 2007-11-11 12:18:24 GMT. 0 comments. Top.

sarah-ldk-cb.jpg Die GRÜNE JUGEND Brandenburg zieht ein positives Fazit der am Samstag beendeten Landesdelegiertenkonferenz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Neben dem einstimmigen Beschluss des Antrags „Sorbische Kultur (er)fahrbar machen“, der die Einführung niedersorbischer Zugansagen im Süden Brandenburgs fordert, wurde ihr Mitglied Ska Keller zur Landesvorsitzenden gewählt.

„Wir freuen uns über die breite Zustimmung zu unserem Antrag. Dies zeigt, dass Anliegen der GRÜNEN JUGEND in der Partei ernst genommen werden“, erklärte SARAH BENKE, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Brandenburg. In Zukunft wolle die Jugendorganisation ihre Inhalte noch stärker in die Partei tragen. Gerade die anstehenden Kommunalwahlen im Herbst 2008 seien hierfür ein Ansporn, so BENKE weiter.

„Insbesondere freut uns, dass mit Ska Keller ein Mitglied der GRÜNEN JUGEND zur neuen Landesvorsitzenden gewählt worden ist. Wir hoffen, dass die GRÜNE JUGEND dadurch noch größere Aufmerksamkeit findet.“

PM 06/07 Sorbische Kultur (er)fahrbar machen

Last modified on 2007-11-11 12:16:51 GMT. 0 comments. Top.

GRÜNE JUGEND Brandenburg will niedersorbische Kultur (er)fahrbar machen

Sarah BenkeAuf der Landesdeligiertenkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg am 09. und10.11. in Cottbus wird die GRÜNE JUGEND Brandenburg einen Antrag einbringen, in dem sie niedersorbische Zugansagen in der Niederlausitz fordert.

„Für uns stellen niedersorbische Zugansagen eine Selbstverständlichkeit für ein Bundesland Brandenburg dar, welches mit Toleranz und Offenheit für sich werben will“, erklärte SARAH BENKE, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Brandenburg.

Reisende sollten bereits während der Zugfahrt mit der niedersorbischen Sprache in Berührung kommen und die Eigenheiten der Region Niederlausitz kennenlernen dürfen, so die Begründung des Antrages. In den Köpfen vieler Menschen existiere leider die Vorstellung einer toten Kultur, deren Sprache nur künstlich am Leben gehalten werde.

„In Brandenburg wachsen Kinder mit Niedersorbisch als Muttersprache auf, ebenso sind sorbische Traditionen und Bräuche gesellschaftlich verankert. Wir wollen die sorbische Kultur jetzt auch für Reisende erfahrbar machen“, so BENKE abschließend.

PM 05/07 Stiller Protest in Strausberg

Last modified on 2007-10-29 07:39:45 GMT. 0 comments. Top.

Baumpflanzaktion der GJBB 3Am vergangenen Wochenende fand in Strausberg die Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Brandenburg statt. Die GRÜNEN Jugendlichen pflanzten gemeinsam einen Baum und wählten ihren Landesvorstand neu.

Sarah Benke, 21-jährige Studentin und frisch gewählte Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Brandenburg erklärt dazu: „Für uns stellt die Pflanzung des jungen Apfelbaums ein Symbol in zweierlei Hinsicht dar: zum einen ist sie ein stiller Protest gegen die Fällung von 450 Bäumen allein in Strausberg und zum anderen ein Zeichen für die erhoffte Wiedererstarkung unseres jungen und hoch motivierten Jugendverbandes in Brandenburg.“

Florian Stelzer, 17-jähriger Schüler und neuer Sprecher der GRÜNEN JUGEND Brandenburg, fügt hinzu: „Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass gefällte Bäume in urbanen Gebieten zwar durch Neupflanzungen ersetzt werden, dies aber meist in Randlagen und nicht im Stadtzentrum geschieht. Dadurch vermindert sich die Lebensqualität in den Städten.“

Die GRÜNE JUGEND Brandenburg will nach ihrer Landesmitgliederversammlung im Zeichen des stillen Protests nun mit neuem Antrieb ins politische Jahr 2007/2008 starten.

Pressemitteilung 04/07 Aktion zur LMV

Last modified on 2007-11-11 12:17:10 GMT. 0 comments. Top.

Vorankündigung: Öffentliche Baumpflanzung in Strausberg

Am 27.10 wird die GRÜNE JUGEND Brandenburg gemeinsam mit dem Ortsverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN um 15:30 auf dem Gelände des Horte in Strausberg einen Baum pflanzen.

In den letzten Jahren wurden in Strausberg 450 Bäume gefällt. Dazu erklärt MATTHIAS MICHEL, Sprecher des Strausberger Ortsverbandes der Bündnisgrünen: “Bei zukünftigen Baumaßnahmen muss stärker darauf geachtet werden, den vorhandenen Baumbestand zu erhalten.” Mit der Aktion wolle man die Verwaltung auf ihr Versprechen hinweisen, die gefällten Bäume durch Nachpflanzungen im Stadtgebiet komplett zu ersetzen, so MICHEL abschließend.

“Wir pflanzen den Baum auch deswegen, weil wir als Grüne Jugend ein Zeichen setzten wollen. Nach Ozeanen sind Wälder die größten CO2-Speicher. Deswegen ist Kahlschlag keine Lösung und ist in Zeiten des Klimawandels absolut kontraproduktiv. ” erklärte KATHARINA HOFFMANN, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND BRANDENBURG.

Die Aktion ist Teil der Landesmitgliederversammlung, welche die GRÜNE JUGEND an diesem Wochenende in Strausberg durchführt. Auf dem höchsten beschlussfassenden Gremium der Jugendorganisation wird auch ein neuer Vorstand gewählt.

Pressemitteilung - Aktion zum kostenlosen Nahverkehr

Last modified on 2007-09-09 16:15:56 GMT. 1 comment. Top.

Pressemitteilung 03/07
Grüne Jugend führte Aktion für kostenlosen Nahverkehr durch

Im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages der GRÜNEN JUGEND für einen kostenlosen Nahverkehr führte die Jugendorganisation auch eine Aktion in Cottbus durch. Dabei sammelten die AktivistInnen Unterschriften an den Verkehrsknotenpunkten. “Ein kostenloser Nahverkehr unser Ziel. Um dem Nachdruck zu verleihen, haben wir zahlreiche Unterschriften gesammelt.” erklärte Sprecherin KATHARINA HOFFMANN.

Finanziert werden soll ein kostenloser ÖPNV durch eine Citymaut. Diese soll, gestaffelt nach dem CO2-Ausstoß, im Verkehrsbereich A erhoben werden. Die unterste Grenze gibt dabei das am wenigstens schadstoffintensive Automobil an. “Da die Grenze dynamisch angepasst wird, fördert sie zum Einen saubere Automobile, zum Anderen reduziert sie aber den Autoverkehr.” Dies sein auch unbedingt nötig, so HOFFMANN weiter, denn der motorisierte Individualverkehr verursache schon heute bereits 19% der CO2-Emissionen - mit steigender Tendenz.

“Autofahren verursacht allerdings nicht nur ökologische, sondern auch gesundheitliche Probleme. Der Autoverkehr muss deswegen zurück gedrängt werden. Ein kostenloser und ausgebauter ÖPNV macht das Auto überflüssig und reduziert dicke Luft in den Städten” so HOFFMANN abschließend.

Flyer ÖPNV-Aktion