in diesem Monat beschloss der Bundestag die Vorratsdatenspeicherung. Damit wurde ein Gesetz gemacht, welches dem Staat erlaubt, “Verkehrsdaten” jeglicher Telekommunikation zum Zwecke der “Strafverfolgung” zu speichern. Davon betroffen sind die Verkehrsdaten von Telefonverbindungen, der Verbindungsaufbau mit dem Internet, der E-Mailverkehr, sowie Fax- und SMS-Nachrichten.
Das ist Grund genug für die GRÜNE JUGEND Brandenburg, ein Seminar zum Thema “Datenschutz” am 15. Dezember in unserer Landesgeschäftsstelle in Berlin durchzuführen, zu dem wir euch ganz herzlich einladen wollen.
Jan Philipp Albrecht, Bundesvorstandssprecher der GRÜNEN JUGEND, wird einen grundsätzlichen Überblick in seinem Vortrag zum Thema “Der Staat als Datenkrake - ePass, Vorratsdatenspeicherung, zentrale Steuernummer als Angriff auf die informelle Selbstbestimmung” geben. Als weiteren Gast haben wir eine VertreterIn des Chaos Computer Clubs eingeladen, welcheR ganz praktisch über die “digitale Verhütung” informieren wird - also das was jedeR konkret tun kann, um ihre/seine Privatsphäre zu schützen.
Nach dem politischen Teil wollen wir den Tag mit einer Weihnachtsfeier und einem Film am Abend ausklingen lassen. Dazu könnt ihr gerne etwas Gebäck mitbringen.
Zur besseren Organisation bitten wir euch um Anmeldung bis zum 13.12. unter tobias@gj-bb.de.
Viele Grüße,
Sarah, Julienne, Rieke, Tobias, Flo und Michel
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Programm
10:00 - 11:00 Gemeinsames Frühstück
11:00 - 13:00 Jan Philipp Albrecht, Sprecher der GRÜNEN JUGEND “Der Staat als Datenkrake - ePass, Vorratsdatenspeicherung, zentrale Steuernummer als Angriff auf die informelle Selbstbestimmung”
13:00 - 14:00 Mittagessen
14:00 - 16:00 VertreterIn vom Chaos Computer Club “Digitale Verhütung - Wie wehrt man sich praktisch gegen staatliche Eingriffe?” und “Nackig und Spaß dabei - Auswüchse und Folgen des Exhibitionismus im Web 2.0″
ab 16:00 Gemeinsame Weihnachtsfeier mit Abendbrot und Film


Ahasver
31. Januar 2008 | 23:191
spannend und passt zum Thema
“Im Internet geben immer mehr Nutzer – zumeist freiwillig – ihre letzte Intimität preis. Dabei sind die privaten Daten des Einzelnen mittlerweile zu einer profitablen Währung im World Wide Web geworden. Zwar werden zahlreiche Online-Dienste als kostenlose Angebote beworben – gratis sind sie deshalb allerdings noch lange nicht.1
Längst sind die Internetnutzer mehr als nur Konsumenten; ihre privaten Daten selbst werden zur wichtigsten Ressource einer sich neu orientierenden Werbeindustrie. Über die weitergegebenen Informationen verlieren die Nutzer nicht nur vollständig die Kontrolle; vielmehr werden die Bürgerinnen und Bürger regelrecht ihrer Privatsphäre enteignet.”
http://blaetter.de/artikel.php?pr=2766