Politik soll allen Spaß machen. Sie soll Kindern und Jugendlichen nicht aufgedrückt werden. Deshalb müssen sie die Möglichkeit haben, sich selbst und frei einzubringen und über die Dinge zu diskutieren, die sie selbst betreffen.
In Deutschland gibt es ein Wahlrecht, keine Wahlpflicht. JedeR muss die Möglichkeit haben, sich politisch beteiligen zu dürfen. KeineR/M darf diese Beteiligung aufgezwungen werden. Dies würde gegen unsere freiheitlichen und demokratischen Grundsätze verstoßen.
Wichtig ist der GRÜNEN JUGEND Brandenburg zudem, dass Jugendliche die Chance erhalten, sich in Unternehmen und Firmen mit ihren Wünschen und Fähigkeiten einzubringen. Dabei müssen die Unternehmen auch auf die Jugendlichen zugehen und ihnen neben Ausbildungs- und Arbeitsplätzen auch Freiräume zur Kreativität und Möglichkeiten der Mitgestaltung anbieten. Außerdem sollten Jugendliche die Möglichkeit haben, möglichst wohnortsnah arbeiten zu können.
Junge Menschen interessieren sich in erster Linie für die Dinge, die sie selbst betreffen. Dies umfasst vor allem die Bereiche Bildung, Demokratie und Partizipation sowie ganz lebensnahe Dinge wie die Gestaltung von Spielplätzen, die Wahl von Freizeitangeboten oder das Programm des örtlichen Jugendclubs. Hier ist es wichtig, Kinder und Jugendliche in die Entscheidungsprozesse mit einzubeziehen, ihnen Freiräume zur kreativen Problemlösung und aktiven Ergebnisfindung zu lassen. Nur so bekommen sie volle Wertschätzung und das Gefühl, ernst genommen zu werden. So macht Politik Spaß und ist wirklich demokratisch.

Statement zur Kommunalwahl « Mädchen aus Ostberlin
8. September 2008 | 11:291
[…] will der Partein-Nachwuchs zur Kommunalwahl aufrufen” unter anderem Auszüge aus einem Statement der GRÜNEN JUGEND Brandenburg: Landesvorsitzende Sarah Benke (22): “In Deutschland gibt es ein Wahlrecht, keine […]