Anlässlich des Tags der Rechte des Kindes am 20. November 2008 erklärt SARAH BENKE, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Brandenburg:

„Gelebte Demokratie bedeutet, dass jedes Mitglied unserer Gesellschaft ein Recht auf Mitsprache hat. Gesetze und Regelungen betreffen alle Menschen, deshalb sollte auch jedeR die Möglichkeit zur Mitbestimmung haben. Die GRÜNE JUGEND Brandenburg spricht sich daher für die Abschaffung des Mindestwahlalters aus. Unserer Meinung nach sind Wahlaltergrenzen willkürlich und diskriminierend, da sie keine Aussage über die politische Reife von unter 18-Jährigen machen können und Kinder und Jugendliche von vornherein zur Unmündigkeit verurteilen. Wir wollen Wahlalterhürden einreißen!

- Kinder-Kult -Die im Jahr 2007 veröffentlichte erste empirisch repräsentative Kinderstudie des überkonfessionellen Kinderhilfswerks World Vision belegt eindeutig, dass Kinder politische und gesellschaftliche Fragen über das Elternhaus, die Medien und ihr sonstiges Umfeld wahrnehmen und auch eigene Positionen zu politischen Fragen beziehen. In einem Fazit nennen die HerausgeberInnen der Studie auch eine Wahlberechtigung für Kinder als eine Möglichkeit, das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Vertretung der eigenen Interessen wahrzunehmen.

Die GRÜNE JUGEND Brandenburg ist der Meinung: Ein Mindestwahlalter spricht Kindern und Jugendlichen ihre Urteilsfähigkeit ab! Wahlreife und politische Entscheidungsfähigkeit lassen sich nicht an Alterskriterien messen. Unter 18-Jährige, die interessiert an Politik sind und sich ausreichend informieren, werden heute kategorisch von der Wahl ausgeschlossen. Natürlich sind Kinder genauso wie Erwachsene anfällig für Manipulationen und Versprechungen - warum sollte sonst Wahlkampf geführt werden? Eine demokratische Beteiligung von Jugendlichen und Kindern von Anfang an trägt zu ihrer Entwicklung zu engagierten und mündigen BürgerInnen bei.

Wir fordern eine Stärkung der Rechte von Kindern und Jugendlichen und befürworten die Aufhebung der Altersgrenzen beim Wahlrecht!“

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Anarchy SymbolLiebe Freundinnen und Freunde,

Freiheit - Was heißt das schon? Wenn von Freiheit die Rede ist, geht es oftmals direkt oder indirekt um die Freiheit des Kapitals, selten aber um die tatsächliche Freiheit des Menschen vom Staat und ein Leben in Selbstbestimmung. Zur Zeit spüren wir eher eine Entwicklung in eine andere Richtung: den Menschen wird mit Gesetzen wie der Vorratsdatenspeicherung oder dem Beschluss des BKA-Gesetzes immer mehr Privatsphäre genommen.

Seminar “Anarchie” am 6. Dezember

Was aber ist der Gegenentwurf? Kann es absolute Freiheit nur in der Theorie geben? Darüber wollen wir mit euch am 6. Dezember diskutieren. Am Abend werden wir gemeinsam Gedichte von anarchistischen AutorInnen lesen und auch selbst künstlerisch aktiv werden: es gilt ein dadaistisches Gedicht zu basteln.

EZLNSeminar “Bäuerliche Bewegungen” am 7. Dezember

Am 7. Dezember werden wir über ein Beispiel aus anarchistischer Praxis unterrichtet werden: Felix vom Verein Carea e.V. wird über die EZLN in Mexico, Chiapas erzählen. Danach wird es einen geschichtlichen Überblick über revolutionäre Bauern in der Geschichte geben und diskutiert werden: Wie kann die Landfrage in Entwicklungsländer gelöst werden?

Beide Seminare finden in Berlin statt. Den genauen Tagungsort erfahrt ihr nach Anmeldung unter tobias@gj-bb.de. Übernachten werden wir in privaten Unterkünften und ein detailliertes Programm folgt demnächst.

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Hans-Christian Ströbele hat eine Kampagne zur Beendung des Afghanistankrieges initiert. Ihr könnt diese Kampagne unter http://www.afghanistankrieg-beenden.de/ mit den untenstehenden Zielen unterstützen:

Die Gewaltspirale durchbrechen, den militärischen Rückzug einleiten

Die Gewalt in Afghanistan nimmt dramatisch zu und fordert immer mehr Opfer. Mit dem Krieg sollten Terroristen bekämpft und Sicherheit geschaffen werden. Diese Ziele wurden verfehlt. Ein Ende der Eskalation der Gewalt ist nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil. Ein „Weiter so“ mit immer mehr Soldaten darf es daher nicht geben. Verhandlungen und Vereinbarungen können ein Weg sein, den Abzug verantwortbar zu gestalten und das Erreichte zu sichern.

Wir wollen einen Strategiewechsel und den Krieg beenden:

  • US- und Nato-Truppen sollen in verantwortbarer Weise, in überschaubarer Zeit abziehen.
  • Den Schutz der Zivilbevölkerung müssen afghanische und neutrale Sicherheitskräfte aus anderen Staaten übernehmen.
  • Um die Voraussetzungen dafür zu schaffen, sind unverzüglich Gespräche mit dem Ziel von Waffenstillständen in einzelnen Regionen und im ganzen Land zu führen.
  • An den Verhandlungen sind alle Kriegsparteien innerhalb Afghanistans, die dazu bereit sind, und die Nachbarstaaten zu beteiligen.

Wir fordern, die deutschen Soldaten zurückzuziehen und den zivilen Aufbau zu verstärken:

  • Keine Unterstützung offensiver Militäroperationen durch die Bundeswehr;
  • Keine weitere Aufstockung der deutschen Truppenstärke, Stopp des Einsatzes von AWACS-Aufklärungs- und Tornado-Flugzeugen der Bundeswehr;
  • Erarbeitung eines Zeitplanes für den vollständigen Abzug deutscher Soldaten aus
  • Afghanistan in verantwortbarer Weise und Zeit;
  • den Beginn des Abzuges der deutschen Soldaten in diesem Rahmen.
  • bis zum Abzug die konsequente Beschränkung der Aufgaben und des Einsatzes der
  • Bundeswehr auf Selbstschutz und den Schutz der Bevölkerung, also auf Notwehr und Nothilfe im Sinne der UN-Charta.

Mehr als 16.000 DemonstrantInnen zog es am gestrigen Samstag nach Gorleben, um gegen die Nutzung von Atomkraft zu protestieren - weitaus mehr als in den Jahren zuvor.

Aus der gesamten Republik waren Menschen unterschiedlichen Alters angereist, um friedlichen Widerstand zu leisten. Auch die GRÜNE JUGEND Brandenburg war unter ihnen.

Resistance statt Renaissance - Kein Ausstieg aus dem Ausstieg!

Castor 2008 I

Die etwa zwei Kilometer lange Demo-Route von Gorleben bis zum Zwischenlager war beidseitig gesäumt von dicht aneinander gereihten Traktoren, mit denen die örtlichen LandwirtInnen ihren Protest ausdrückten.

Besatzer raus aus dem Wendland!

Castor 2008 II

Im Anschluss an die vierstündige Demonstration mit Kundgebung wurden die TeilnehmerInnen zum friedlichen Widerstand in Form von Sitzblockaden vor dem Zwischenlager aufgefordert.

Bleibt mit uns hier! Die Blockade beginnt jetzt und hier!

Castor 2008 IV

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