Donnerstag, 17.09.2009. Das Gymnasium “Villa Elisabeth” aus Wildau und die “Internationale Hochschule für Exekutives Management” in Schmöckwitz hatten eingeladen zum ErstwählerInnenforum. Bei der Probeabstimmung erzielten die GRÜNEN 21,2 % der Stimmen.

21,2 % für GRÜNErstwählerInnen, SchülerInnen der Sekundarstufe II, sowie Studierende der IHB informierten sich in einer spannenden Diskussionsrunde über die bevorstehenden Wahlen.

Auf dem Programm standen vier Themen: Umwelt, Soziales, Bildung und Afghanistan. Vor und nach der Veranstaltungen wurde eine Probeabstimmung durchgeführt. Benjamin Raschke, junggrüner Bundestagskandidat im Wahlkreis 63, zeigte sich mit dem Ergebnis von 21,2 % hochzufrieden und lobte ausdrücklich die professionelle und liebevolle Organisation der Veranstaltung.

benjamin-raschke-i.jpgEin spannendes Format hatte sich die Stadt Lübbenau ausgedacht, um ErstwählerInnen den Einstieg in die Politik zu erleichtern: Im Anschluss an das ErstwählerInnen-Forum gab es eine Abseilaktion vom Hochausdach. Junggrüner Bundestagskandidat Benjamin Raschke sagte da nicht Nein.

Das Rathaus und die “Lübbenaubrücke” hatten zuvor an alle ErstwählerInnen der Stadt Einladungen verteilt und die Veranstaltung auch darüber hinaus beworben. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, viele Jugendliche kamen vorbei und diskutierten auch noch nach dem Forum lange mit den KandidatInnen.

benjamin-raschke-i.jpgMellensee, 26. Juli 2009. Welche Folgen hätte die Privatisierung der Brandenburger Seen? Wie lässt sich die Privatisierung des Mellensees noch stoppen? Auf dem Fischerfest in Mellensee diskutierten engagierte BürgerInnen mit den KandidatInnen für die Landtags- und Bundestagswahl. Unter Ihnen auch Benjamin Raschke, junggrüner Direktkandidat im Wahlkreis 63.

Bürgerinnen und Bürger gegen Privatisierung

Über 3000 Seen nennt das schöne Brandenburg sein eigen. Noch. Denn über 300 von ihnen könnten zum Verkauf anstehen. Hintergrund. Die Gewässer stammen aus dem Vermögen der ehemaligen DDR und werden nun Stück für Stück privatisiert. Wozu dies schlimmstenfalls führen kann, zeigt das Beispiel Wandlitzsee. Nach dem Verkauf 2003 wollte der Investor Unsummen von den Anliegern für Bootsstege und das Strandbad. Ähnliches droht auch dem Mellensee im Süden Brandenburgs. Um dem zuvorzukommen, wehren sich die BürgerInnen, vor allem im Verein “Pro Mellensee”. Sie haben eine online-Petition gestartet, die beachtliche 29.000 Menschen unterzeichnete - genug, um im Petitionsausschuss des Bundestages behandelt zu werden.

Fischerfest Mellensee Grüner Antrag abgelehnt

Die bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete aus Brandenburg, Cornelia Behm, hatte im Bundestag zudem einen Antrag eingebracht, um zumindest ein Verkaufsmoratorium zu erreichen. Die Grünen wollen die Seen im Besitz der öffentlichen Hand belassen, wenn der Gemeinwohlnutzen überwiegt - sie also für Ökologie, Landschaftswasserhaushalt, Naherholung und Naturtourismus besonders wertvoll sind. Der Antrag wurde bereits in den Ausschüssen von Union, SPD und FDP abgelehnt, die Linke hatte sich stets enhalten. Nun warten sie auf bessere Mehrheiten nach der Bundestagswahl, um den Antrag einzubringen.

Die Aktiven vor Ort denken ebenfalls nicht ans Aufgeben. Auch nach Ende der Petitionsfrist sammeln sie Unterschriften. Sie wollen den Wahlkampf nutzen, um ihrem Anliegen Gehör zu verschaffen.

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benjamin-raschke-i.jpg Senftenberg, 9. Juli 2009. Zu einem Jungwählerforum eingeladen hatte die Netzwerkstelle OSL “Demokratische Kultur” der Stiftung Sozialpädagogisches Institut “Walter May”. Dem Ruf folgten 12 KandidatInnen, darunter Benjamin Raschke von der GRÜNEN JUGEND und Dirk Marx vom grünen Kreisverband OSL.

Fast 140 Schülerinnen und Schüler diskutierten im Gymnasium am Senftenberger See mit den KandidatInnen über Bildungs- und Verbraucherpolitik, über die Internetsperren und vor allem über Jugendarbeit als Mittel gegen Rechtextremismus in der Region.

Am Ende einer spannenden Diskussion stand des Feedback eines Teilnehmers: “Ich habe mit einigen darüber gesprochen und wir waren uns einig, das ihr beide die Grüne als eine moderne, jugendgerechte Partei vorgestellt habt, die die anderen im wahrsten Sinn alt aussehen ließ - Ihr habt sehr gut überzeugt!”

Einen Bericht der Lausitzer Rundschau findet ihr hier.

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