Die Grüne Jugend Brandenburg sucht Hilfe bei der Betreuung der Geschäftsstelle in der Jägerstraße 18 in Potsdam. Konkret soll die Geschäftsstelle 2h in der Woche besetzt sein und die Post für den Landesvorstand aufbereitet und Anrufe entgegengenommen werden. Weiterhin soll der Landesvorstand bei der Betreuung der Homepage (www.gj-bb.de) und der Planung von Veranstaltungen unterstützt werden. Die durchschnittliche Gesamtstundenzahl soll dabei 5 Stunden nicht überschreiten. Ein reger Austausch mit dem Vorstand und eine Teilnahme an dessen Sitzungen wird erwartet. Wir würden diese Hilfe gern ab 1. Februar 2012 unbefristet in Anspruch nehmen.

Anforderungen:

Wir suchen jemanden mit Affinität zu junggrünen Zielen. Es wird eine 2-stündige Präsenzzeit pro Woche in der Landesgeschäftsstelle zu einer festen Zeit erwartet. Für Arbeit mit der Homepage werden Kenntnisse im Umgang mit Neuen Medien vorausgesetzt. Die Homepage läuft auf Basis von WordPress.

Vergütung

Leider können wir keine sozialversicherungspflichtige Stelle realisieren. Wir haben aber 90€

im Monat als Aufwandsentschädigung für diese Hilfe eingeplant. Darüber hinaus anfallende

Aufwendungen, wie z.B. Fahrtkosten werden extra erstattet. Weitere Extravergütungen für

darüberhinausgehende Leistungen sind möglich!

Wir freuen uns insbesondere über Bewerbungen von Frauen/Mädchen, Menschen mit Behinderungen, Menschen mit Migrationshintergrund, Personen mit Wohnsitz in Brandenburg und Personen jünger als 28. Bewerbungen bitte bis zum 06.02.2011 an buero@gj-bb.de oder per Post an: Grüne Jugend Brandenburg, Jägerstraße 18, 14467 Potsdam.

Ab dem 17. November wird es in Brandenburg und in vielen anderen Orten dieses Landes und der Welt erneut Bildungsproteste geben. Die Grüne Jugend Brandenburg solidarisiert sich mit allen streikenden SchülerInnen, Studierenden, Auszubildenden, LehrerInnen und Dozierenden und fordert mit ihnen ein Umdenken in der Bildungspolitik.

„Bildungspolitik geht uns alle an. Auch in Brandenburg steht es immer schlechter um die Förderung von Bildung und Wissenschaft, so plant die Landesregierung für das Haushaltsjahr 2012 finanzielle Einschnitte in beiden Bereichen. Wir kritisieren die zunehmende Unterfinanzierung von Hochschulen und Schulen und die dadurch entstehenden unzumutbaren Lehrbedingungen, die geprägt sind von überfüllten Seminaren und Klassen, einem enormen Leistungsdruck und zunehmend prekären Arbeitsverhältnissen.“ so Christin Wiech, Sprecherin der Grünen Jugend Brandenburg.

Bei aller Kritik an der Gegenwart gibt es natürlich auch konkrete Ziele, die der Bildungsstreik erreichen will und die die Grüne Jugend Brandenburg unterstützt. „Wir stehen hinter den Zielen des Bildungsstreiks. Auch wir fordern unter anderem eine ausreichende Finanzierung von Bildungseinrichtungen und damit kostenlosen Zugang zu Bildung, eine Demokratisierung des Bildungssystems und die Möglichkeit zu selbstbestimmtem Lernen.“ sagt Nadine Wancsucha, ebenfalls Sprecherin des Landesverbandes.

Grüne Jugend Brandenburg trifft sich zur 2. Landesmitgliederversammlung in diesem Jahr

Der Landesvorstand der Grünen Jugend Brandenburg ruft alle Mitglieder der Grünen Jugend Brandenburg dazu auf am 2. Und 3. Juli 2011 zur Landesmitgliederversammlung nach Falkensee zu kommen.

Dazu sagt der Politische Geschäftsführer der Grünen Jugend, Leo Peters: „Diese Landesmitgliederversammlung steht unter dem brisanten Thema gesellschaftsfähiger Fremdenhass. In der heutigen Zeit wird die individuelle Note eines Menschen gefördert, doch nicht bedingungslos. Wir unterliegen immer mehr gesellschaftlichen Wert- und Normvorstellungen, die ein anders sein nur schwer zulassen. Dabei denke ich auch an die verschiedenen Arten der Individualität – seien es nun Religion, Kleidung, Ernährung, Hobbys, Hautfarben oder Meinungen. Dabei sind feindliche Blicke, Ausgrenzung und krampfhafte Umerziehungsversuche nicht unbedingt selten und kritikwürdig. Diese Mittel sind anerkannt. Wir müssen uns fragen, ob wir dies zulassen wollen und wie wir diesem dunklen Fleck begegnen wollen. Freuen wir uns auf spannende Diskussionen und Erkenntnisse aus diesem Wochenende.“

Am Samstag findet dazu von 14.30 Uhr und 17 Uhr der Workshops statt. 18 Uhr bis 20 Uhr starten wir dann mit der formellen Mitgliederversammlung, die 9.30 Uhr bis 14 Uhr am Sonntag fortgesetzt wird.

Am 26.03. fanden wieder in ganz Deutschland Großdemos statt. Insgesamt forderten mehr als 250.000 Menschen in ganz Deutschland einen sofortigen Atomaustieg.
Anlass dafür war die Atomkatastrophe in Fukushima,. Natürlich hat sich die GJ- BB auch mit Freude, Fahnen und Parolen wie „ Hopp, Hopp, Hopp, AKW’ s stopp“ mit an der Protestaktion in Berlin beteiligt. Dort protestierten insgesamt 120.000 Menschen gegen die Atomkraft und verschafften sich Gehör vor dem Brandenburgertor, wo die Demoroute endete.
Musikalische Unterhaltung wurde in Berlin anschließend durch Wir sind Helden geboten.

Am 12.03.  hatte “ausgestrahlt.” zu einer Menschenkette zwischen dem 1976 in Betrieb genommenen Atommeiler Neckarwestheim und Stuttgart aufgerufen, also machten wir uns Freitag Abend per Sonderzug auf die lange Reise. Nach zwölf Stunden Fahrt in Stuttgart angekommen ging es zusammen mit Menschen aus ganz Deutschland und vielen StuttgarterInnen mit der S-Bahn zur Kette. Von der Atomkathastrophe in Japan erfuhren wir erst, als Anwohner, die das Geschehen in Japan vor dem Fernseher verfolgt hatten, auf die Straße kamen und uns davon berichteten. Eine halbe Stunde später, nach vielen Laola’s und Wellen, wurde die Nachricht durchgegeben: Die Kette steht! Wir sind 60.000!

Nach der Kette trafen sich ca. 20.000 Menschen auf und um den Stuttgarter Schlossplatz um eine Abschlusskundgebung abzualten. Schließlich trafen sich alle wieder am, übrigens ziemlich schönen, Stuttgarter Kopfbahnhof und los ging’s zurück nach Berlin.

Vier Tage später wurde das Atomkraftwerk Neckarwestheim vorübergehend stillgelegt. Da hat sich das Demonstrieren doch gelohnt!

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